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Cityguide: Budapest News


Drei Fakten über Budapest: Die Stadt ist groß (1,7 Millionen Einwohner, 1990 über 2 Millionen), die Stadt verfügt über eine große Anzahl historischer Gebäude, und die Stadt ist im Umbruch aber immer noch sehr vom Osten geprägt. Eine Tour zu Sehenswürdigkeiten, Shopping und Clubs. Übrigens, so günstig wie viele denken ist das Einkaufen in Budapest nicht mehr.

Anreise: Den Flughafen Budapest-Ferihegy (Terminal 2) steuern zahlreiche Billigflieger wie Germanwings und Easyjet an. Geld wechseln (in Forint) solltet ihr hier nur wenig wegen des schlechten Kurses. Vor dem Eingang des kleinen Gebäudes hält der Airport Bus, der euch bis zur Metro-Station Kőbánya Kispest bringt (20 Minuten). Dort steigt ihr in die blaue Metro-Linie, die euch zu zahlreichen Plätzen ins Stadtcenter bringt. Am besten kauft ihr noch an der Haltestelle am Schalter ein 2- oder 3-Tagesticket (knapp 10 Euro). An den Ein- und Ausgängen der Metrostationen wird häufig kontrolliert. Am Flughafen nehmt ihr am besten auch noch einen kostenlosen Stadtplan mit. Mit dem Zug ist Budapest drei Stunden von Wien und sieben Stunden von München entfernt.

Unterkunft: Billig und zentral geht es in den Mellow Mood Hostels (www.mellowmood.hu). Wer mehr Geld hat: Nh Budapest (ab 100,- Euro), Artotel (ab 120,- Euro), Hotel Gellert (ab 110,- Euro) oder Corvinus Kempinski (ab 120,- Euro).

Sightseeing: 1. Pflichttermin ist sicherlich der Burgberg auf der Budaseite (links der Donau). Entweder hochlaufen oder mit dem Bus (Linie 16) oder Zahnradbahn. Oben gibt es viele Touristen, die ehemalig Königliche Burg, und die eindrucksvolle Fischerbastei inklusive Blick über die Stadt.
2. Spaziergang über die Brücken wie die Kettenbrücke und entlang der Donau inklusive Blick auf das Parlamentsgebäude, den prägendsten Bau der Stadt. Auf der rechten Seite (Pest) gehts zum Vörösmarty tér, wo sich alte Kaffeehäuser finden. Achtung: Die meisten Gastronomiebetriebe hier sind Touristennepp.
3. Die alte Metrolinie führt von Vörösmarty tér bis zum Heldenplatz, wo auch Stadtwäldchen, die Vajdahunyad-Burg, Tierpark und Széchenyi Bad liegen.
4. Chinatown: Vom Blaha Lujza (an der großen Ringstraße "körut") führt die Strassenbahn 28 durch das dreckige und baufällige Budapest zum Józsefvárosi pályaudvar. Hier trefft ihr auf eine kilometerlange Containerlandschaft, die (meist) chinesische Verkaufsstände beherbergt. Empfindliche Nasen müssen sich erst an den Geruch gewöhnen, denn zwischen Kleidung und Ramsch wird gekocht. Chinesen sitzen in einzelnen Gruppen auf dem Boden und spielen Karten. Es ist schwierig durch das Dickicht, ähnlich einem orientalischen Basar, hindurch zu kommen und verlaufen ist möglich. Echte Nike's oder Puma sollte man hier nicht erwarten.

Shopping: Zwei große Malls hat Budapest zu bieten. Das Westendcity Center liegt am Nyugati pályaudvar (Westbahnhof). Etwas eindrucksvoller ist noch das Mammut (Buda-Seite, Metro oder Strassenbahn 4, 6 bis Moszkava ter). Shoppen könnt ihr euch in exklusiven Geschäften entlang des Vörösmarty tér. Entgegen mancher Behauptungen ist Budapest aber nicht Paris, und Schnäppchen sind auch die Ausnahme. Ungarische Frauen tragen fast nichts um die Hüften, aber dafür umso mehr im Gesicht. Markenfälschungen, Ramsch, DVD-Kopien und derartiges bekommt ihr auf dem Chinamarkt Józsefvárosi pályaudvar, dem größten Europas. An deutschen Ketten wie Dm, Lidl, Kaisers, Saturn, Schlecker und Co mangelt es nicht.

Food: Gyros ist beliebt und gibt es für billig Geld zum Beispiel in den Metrostationen. Wers gepflegter mag muss in Budapest lange suchen - Esskultur wird hier nicht groß geschrieben. Typische ungarische Stuben gibt es zuhauf. Vegetariern sei das Vegetarium (Cukor Utca 5) oder Edem Etterem (Batthyány tér, ww.edenetterem.hu) empfohlen. Besondere Freundlichkeit der Kellner ist in Budapest eine Ausnahme.

Relaxing: Budapest ist die Stadt der (Thermal-)Bäder. 120 Quellen gibt es mit bis zu 77 Grad heißem Wasser. Wer den Trubel sucht, geht ins Palatinus Freibad auf der Margaretheninsel (mitten auf der Donau, 2km lang, Buslinie 26). Lange Schlangen garantiert. Dafür gibts Becken mit Wellen und Thermalwasser. Geschichtsträchtiger und gediegener gehts im Széchenyi Bad, einem alten eindrucksvoller Jugendstilbau, zu. Im Hof gibt es ein Freibad, in den alten Mauern gehts durch kleine Becken wie in alten Zeiten.

Clubbing: In Budapest wird gedanct - und das oft Open-Air. Ab gehts im Buddha Beach, Bank Dancehall (www.bankdancehall.hu), E-Klub (www.e-klub.hu) oder Dokk (www.dokkdisco.hu). Overstyled ist das Rio (www.rio.hu). BumBum Beats beherrschen die Stadt. Eine echte Szene muss man dagegen suchen. Das Barokko ist da schon der beste Tipp (www.barokko.hu). Wers rockiger mag geht zu Konzerten ins A38 (www.a38.hu) oder in den Slash Club (www.slashclub.hu). Termine gibt es im Exit Magazin (www.exit.hu), das überall in der Stadt ausliegt. Oder online checken: www.partyphoto.hu. Taxis werden mit 2-111-111 gerufen, anhalten ist teurer. Und Fahrpreis vorher erfragen!

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