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Betonburgen gibt es hier keine, dafür viele kleine gemütliche Hotels und Pensionen. Ich hatte leider das Glück in Sautens nächtigen zu dürfen, ein kleines Dorf irgendwo im Ötztal von dem aus man mit dem Zug (weiß ich nicht sicher, aber auf jeden Fall hat Sautens einen Bahnhof), mit dem Bus oder mit dem Auto nach Sölden fahren kann. Wer allerdings erst spät nachts heimfahren will zahlt rund 100 Märker für ein Maxi-Car. Dafür sind die Pensionen in den umliegenden Dörfern billiger. Ansonsten sind alle, die lieber nachts als morgens auf den Beinen stehen (falls sie das noch können) in Sölden genau richtig. Unendlich viele Bars und Diskotheken wie das BlaBla, das Yeti, der Bierhimmel, die Rodelbahn und viele andere überziehen ganz Sölden. Voraussetzung für ein Genießen der meisten dieser Schuppen ist leider das Ertragen von toller Schneebarmusik und ein Durchschnittsalter von ca 35 ( Vielleicht kam mir das auch nur so vor oder es war zeitlich bedingt, ich hab das auch gar nicht alles ausgecheckt). Egal, Alkohol überwindet bekanntlich alle Barrieren. Also, was die Party angeht ist Sölden in Tirol sicher ganz vorn mit dabei, und auch die Atmosphäre ist genial. So, jetzt aber genug gelabert, wir sind schließlich zum Snowboarden hier. Und ich muss sagen - zwei genialere Tage hatte ich schon lange nicht mehr. Am Freitag Schnee wie blöd, am Samstag komm ich an und nur Sonne, blauer Himmel, unverspurter Schnee und tausend Möglichkeiten zum Freeriden. Yihaaa! Es gibt hier wirklich so viele Tiefschneeabfahrten und selbst als Laie findet man hier haufenweise geile Lines, die man meistens sogar vom Lift aus sehen kann. Aber Achtung: Unter der trügerischen Schneedecken verstecken sich hier immer wieder Felsen, wenn ihr also irgendwelche Anzeichen seht, haltet dicken Sicherheitsabstand! Ich spreche aus Erfahrung... Alles in allem scheint mir Sölden als ein ziemlich schneesicheres Skigebiet. Falls doch mal kein Neuschnee liegen sollte, wird dir in einem der Parks (Je nach Schneebedingung ist entweder der auf dem Gletscher oder der am Giggijoch aufgebaut) ganz sicher nicht langweilig: Dicke fette Kicker mit bis zu 12 Metern Table, einer Funbox, einer Halfpipe (70m lang, 12 breit, 15° Neigung) einem Boardercross, noch mehr Kickern und laut Prospekt auch einer Quarterpipe und Rails, die muss aber irgendjemand geklaut haben. Und außerdem steht hier noch: High Jump, Diamonds, Half-Diamonds, Fried Egg und Spins für den Fall dass jemand von euch daraus schlau werden sollte. Und alles bestens geshaped (Nur bei der Halfpipe werden irgendwelche Dauernörgler wieder rumkritisieren, ich fand sie geil). Sie haben sogar eine Auszeichnung für hervorragend gepflegte Snowboardeinrichtung bekommen. Keine Ahnung wer so einen Scheiss verleiht. Erwarte hier aber nicht unbedingt irgendwelche Pros anzutreffen, ich habe auffällig wenige Snowboarder gesehen und auch im Park kaum Typen bemerkt von denen ich mir großartig was abschauen konnte. War aber vielleicht auch zeitlich bedingt, und ich kann mir vorstellen dass das sicher nicht immer so ist. Aber auch wenn der Park am Gletscher nicht komplett aufgebaut ist, ein Besuch lohnt sich definitiv. Es gibt rießig breite Abfahrten und auch schöne Möglichkeiten abseits der Piste herumzuhüpfen. Leider sind die einzelnen Gebiete jeweils nur durch einen Verbindungslift zu erreichen. Wenn man also normalerweise kaum warten muss kann man hier schon mal auf eine fette Schlange treffen. Aber lasst euch nicht abschrecken, dank etwas Drängelkunst und den schnellen Liften dürften die kein riesiges Hindernis darstellen. Ich teil das Gebiet mal in 5 Teile ein: Gaislachkogl (von irgendwo bei tausend bis 3.044 Meter), Giggijoch (bis 2662m), Schwarzkogl ( kleines Zwischengebiet, bis 2964m), dem Gletscher (von 2684m - 3200m) und Tiefenbach ( 3309m) ein. Genau in dieser Reihenfolge sind die Gebiete auch zu erreichen: Vom Gaislachkogl zum Giggijoch (beide von Sölden aus erreichbar), dann zum Schwarzkogl, zum Gletscher und zum Tiefenbachferner. Wers also mal zum Tiefenbach geschafft hat braucht sich um Wartezeiten keine Gedanken mehr zu machen. Man sollte aber auch ziemlich früh dorthin aufbrechen, ansonsten kann man schon wieder zurück wenn man gerade angekommen ist. Man sieht also: ein riesiges Gebiet mit 36 Liftanlagen, 108 km präp. Abfahrt, davon je 45 blau und rot und 18 schwarz. Ein perfektes Gebiet fürs Wochenende oder die ganzen Ferien, langweilig wird hier garantiert niemandem. Auch im Sommer kann man auf dem Gletscher das Warten auf den Winter verkürzen und den Daheimgebliebenen eine Karte schreiben. Das wars auch fast schon, wer noch mehr wissen will fragt mich, ruft 0043(0)52542361 (Bergbahnen) an, schreibt an bergbahnen@soelden.co.at oder schaut unter www.so elden.com nach. by Nico Storz
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Interviews: Dashboard Confessional, Dog eat Dog, Ash, Lexy & K-Paul Special: Rheinkultur, Splash, Rihanna, Juicy Beats Live: Justin Timberlake, Mad Caddies, Reel Big Fish, Maxïmo Park Sports: BMXMasters, Extreme Playgrounds, Wave Tour
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