50-50 (fifty fifty)
Ein Grind mit beiden Achsen. Dies ist der absolute Standardtrick und sollte
als ersten Grind geübt werden. Der Fs 50-50 ist dabei normalerweise leichter
als Bs.
5-0 (five o)
Ein Grind mit der hinteren Achse, wobei die vordere wie bei einem Wheelie
einfach nach oben zeigt. Der Name dieses Tricks kommt von der Bezeichnung
5-0 für Cops im Englischen. Wenn die Bullen in der Nähe waren, sollte
dieser Trick davor warnen. Nach dem 50-50 ist der 5-0 wahrscheinlich der
leichteste Grind. Der Styler lässt beim grinden das Tail nicht das Obstacle
berühren. Normalerweise ist er Fs leichter als Bs.
Nosegrind
Das Gegenstück sozusagen zum 5-0; bei diesem Trick grindet man mit der
vorderen Achse, wobei die hintere wie bei einem Nosewheelie nach oben
zeigt. Dieser Trick verlangt schon viel Gleichgewicht, da das rutschen
auf der Achse schwerer als bei der hinteren ist. Das Berühren des Obstacles
mit der Nose kommt bei diesem Trick nicht sehr stylisch. Zusätzlich bremst
das Berühren, was einen dann schwer nach vorne wirft. Da man beim bailen
nach vorne fällt, sollte man auch die Kunst des Hinfallens beherrschen,
bevor man sich an den Trick ran macht. Normalerweise ist er Fs leichter
als Bs.
K-Grind, Crooked Grind
Der Modetrick zur Zeit. Bei diesem Trick wird mit der vorderen Achse und
der Nose gleichzeitig gegrindet bzw. geslidet. Dabei liegt der Rest des
Boards schräg über dem Obstacle und zeigt von ihm weg; das Board sollte
etwa in einem Winkel von 45° zum Obstacle stehen (hoffentlich ist das
nicht zu hoch für manche). Ist sozusagen eine Mischung aus Noseslide und
Nosegrind. Woher das K vor dem Grind kommt, weiß keiner so genau, angeblich
soll Eric Koston etwas damit zu tun haben. Für viele Fahrer ist dieser
Trick ein Standard, da das grinden, sobald man einmal in der richtigen
Position ist, nicht allzu schwer ist, und es nicht erfordert, das Gleichgewicht
zu halten wie z.B. beim Nosegrind. Auch bei diesem Trick ist jedoch das
bailen nicht angenehm, da man nach vorne fällt. Bs leichter und viel verbreiteter.
Smithgrind
Ein Grind auf der hinteren Achse wie beim 5-0, doch ist diesmal der Rest
des Boards nicht über, sondern schräg unter dem Obstacle, und zeigt von
ihm weg. Da der Trick schon etwas an Koordination verlangt, sollte ein
5-0 schon eine Grundlage sein, um an den Trick ranzugehen. Fs leichter
als Bs.
Feeblegrind
Dieser Trick wird anfangs gern mit dem Smithgrind verwechselt. Beim Feeblegrind
wird zwar auch mit der hinteren Achse gegrindet, jedoch ist der Rest des
Boards schräg über dem Obstacle und zeigt auch nicht weg, sondern beim
Rail über es hinweg und beim Curb auf es. Bei diesem Trick slidet auch
der mittlere Teil des Boards mit. Bevorzugt wird der Grind an Rails, ist
jedoch am Curb leichter zu erlernen. Weiter verbreitet und auch normalerweise
leichter ist der Trick Bs, Fs Feeblegrinds waren eher selten. Mittlerweile
werden jedoch auch viele Fs Feebles gemacht.
Anchorgrind
Ein Grind mit der vorderen Achse, wobei der Rest des Boards seitlich unter
dem Obstacle liegt, und von ihm weg zeigt. Das Gegenstück zum Smithgrind
sozusagen. Wenn man anfangs noch Probleme mit dem 50-50 hat, kommt man
oft aus versehen in diesen Grind. Er ist jedoch schwer kontrollierbar,
und sieht zusätzlich nicht allzu stylisch aus. Wird nur sehr selten gemacht,
wenn dann fast nur Fs. Ist auch normalerweise Fs leichter.
Saladgrind
Auch eher ein Exot, wird bei diesem Trick mit der hinteren Achse und dem
Tail gleichzeitig gegrindet/geslidet. Der Rest des Boards liegt dabei
schräg über dem Obstacle in seine Richtung zeigend. Das ganze geht in
die Richtung Mischung aus 5-0 und Bluntslide. Ein 5-0 sollte auf jeden
Fall als Grundlage dienen, den Trick zu üben. Wie gesagt ist dieser Trick
nicht allzu verbreitet. Normalerweise eher Bs als Fs.
Hurricanegrind
Dieser Trick kommt aus dem Transitionskating, und wird allmählich auch
auf die Straße übernommen. Es ist ein 180 to Grind mit der vorderen Achse
(die ja vorher die hintere war), sprich, die Achse des Tails, bei dem
der Rest des Boards wie bei einem Feeble schräg über dem Obstacle in seine
Richtung oder über es hinweg zeigend liegt. Das Board slidet also wieder
mit. Sehr kompliziert, gell? Um das ganze dann noch schöner zu machen,
wird nach dem Grind ein 180 off gemacht, man will ja schließlich wieder
normal und nicht fakie weiterfahren. Wie man sich vorstellen kann, ist
dieser Trick auch dementsprechend schwer. Da der anfängliche 180 in einer
Transition nicht so schwer ist, ist er auch dort viel weiter verbreitet.
Normalerweise sollte der Trick Bs leichter als Fs sein.
Barleygrind
Ein 180 to Switch Smithgrind. Dieser Trick ist nach dem Amipro Donny Barley
benannt, nachdem der Trick sein Markenzeichen wurde. Dass es ein komplexer
Trick ist, ist unschwer zu erkennen. Ob es bei diesem Trick überhaupt
Fs oder Bs gibt, ist fraglich, da Donny Barley sie, soweit bekannt ist,
nur Bs macht. Wenn es denn auch Fs Barleygrinds gibt, wäre er Bs leichter.
Stand-up Grind
Dieser Trick existiert nur beim Transitionskating. Es ist wohl ein Art
5-0, man grindet mit der hinteren Achse und die Nose ist über dem Coping
wie bei einem Wheelie. Der Schwerpunkt des Körpers liegt jedoch nicht
direkt über dem Coping, der Körper ist leicht zurückgelehnt. Ein recht
simpler Trick und beim Transitionskaten ein Standardtrick. Stand-up Grinds
gibt es nur Fs. Für fehlerhafte Beschreibung dieses Tricks übernimmt das
Bumbanet keine Haftung.