| Freddy Peters ist einer der Newcomer in der deutschen Motocross-Szene. Bei der Night of the Jumps in Köln schaffte der 20-jährige Berliner seinen ersten Backflip in einem Contest, verpasste mit dem siebten Rang den Einzug ins Finale aber knapp.
Bumbanet: Die nächste Night of the Jumps ist in der Kölnarena – was sind deine Erwartungen? Bedarf es einer besondere Vorbereitung?
Freddy Peters: Ich hoffe, das ich ins Finale fahren kann. Dafür trainiere ich die nächsten Wochen.
Bumbanet: Inwiefern ist es anders in einer Halle als outdoor zu fahren?
Freddy Peters: In der Halle ist alles sehr eng, sowohl der Anlauf als auch der Bremsweg sind sehr kurz. Darum muss man sehr aufpassen, damit der Sprung und die Landung passt.
Bumbanet: Was ist generell das Besondere an der Night of the Jumps?
Freddy Peters: Es ist die größte und erste FMX-Tour in Europa. Die Top-FMX-Stars sind am Start.
Bumbanet: FMX ist noch kein Breitensport? In den Hallen werden überwiegend Leute stehen, die kaum Bezug zur Sportart haben – machst du dir darüber Gedanken?
Freddy Peters: Ja klar!! Wir wollen den Sport so vielen Leuten wie möglich näher bringen und die NIGHT of the JUMPs Tour in den großen Arena mit samt dem ganzen Spektakel ist der beste Weg!
Bumbanet: Was ist für dich der besondere Reiz am FMX?
Freddy Peters: Es ist nicht nur der Sport sondern der ganze Lifestyle, der den Reiz aus macht! Alle sind Freunde und verstehen sich super gut und es macht Spaß mit den anderen zu fahren
Bumbanet: Die drei wichtigsten Dinge für dich am Motocross?
Freddy Peters: Mein Bike, der Spaß und der Spirit...
Bumbanet: Wie kamst du zum Motocross?
Freddy Peters: Durch meinen Vater. Der ist selbst Motocross gefahren und hat mich mit drei auf ein Bike gesetzt. Seit dem fahre ich. Erst Motocross und seit 2002 Freestyle Motocross.
Bumbanet: Du fährst eine Yamaha YZ 250. Kannst du dir auch vorstellen ein anderes Motorrad zu fahren?
Freddy Peters: Ja kann ich. Aber so lange ich mein Bike noch selber bezahlen muss, ist die Yamaha für mich die erste Wahl
Bumbanet: Wie oft fährst du? Jeden Tag, wie viele Stunden?
Freddy Peters: Ich probiere so oft wie möglich zu fahren. In der Regel so drei bis vier Mal die Woche und dann so um die 5 Stunden.
Bumbanet: Dein Lieblingsspot? Bestes Event bisher?
Freddy Peters: Unser Park in Schenkenhorst in der Nähe von Berlin, wo ich mit Busty Wolter und der Ostbande fahre. Bestes Event bisher war die NIGHT of the JUMPs in Bremen 2006. Das war auch ein Lauf zur FIM IFMXF World Championships. Da konnte ich Punkte für die Weltmeisterschaft sammeln.
Bumbanet: Dein bester Trick?
Freddy Peters: Sidewinder.
Bumbanet: Dein Hobby ist Snowboarding – wie sehr ist das ein Ausgleich für dich und wo siehst du Gemeinsamkeiten zum Motocross?
Freddy Peters: Sportlich überhaupt nicht!!! Aber auch Snowboarding macht viel Spaß und der Lifestyle ist fast der gleiche!
Bumbanet: Was machst du sonst noch zum Ausgleich?
Freddy Peters: Ich gehe auch viel BMX fahren. Da kann man schon vom Ausgleich sprechen.
Bumbanet: Welche Ziele hast du noch im FMX?
Freddy Peters: Die Top 10 in der IFMXF-Weltrangsliste, die Red Bull X-Fighters und die xGames natürlich.
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