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Samstag
Einige
Dinge waren allerdings ganz wie man sie erwartet hatte; die Northburger
zum Beispiel waren am Start wie jedes Jahr, und auch die dominierende
Person auf dem Platz war schnell gefunden: Veith Kilbert, frischer
Thinkfahrer und Lokalmatador, zeigte mal wieder was so alles möglich
ist auf den Obstacles, und es schien nach seinem ersten Run keinen
Grund zu geben, hier noch weiter zu fahren. Fetter Ollie Transfer
an der Funbox, Tailslide an der Tableledge der neuen Box, Frontside
Boardslide und Lipslide am DC-Handrail, Nollie Backside Flip über
die Bankhip, Backside Lipslide am Handrail der neuen Box und Veith-mässig
immer wieder ein paar Ollies und Transfers eingebaut, kein Bail.
Punkt. Veith is backer than ever. Da hatten viele der Fahrer wahrscheinlich
keine Lust mehr; allerdings muss hier gesagt werden, dass Veith
am Ende überraschenderweise nicht gewonnen hat. Das wusste am Samstag
jedoch noch keiner; Platz eins für ihn für die Finals am Sonntag.
Zweiter war an diesem Tag "Turkey" Dirk Remhoff, der mit gewohntem
easy Style unter anderem seinen patentierten Smithgrind das DC-Handrail
hoch gemacht hat, vor Tobias Hunger, der mit Ollie übers Table to
Bs50-50 und einem K-Grind am DC-Handrail ziemlich steil ging, jedoch
ein paar Mal bailte.
Erwähnenswert
war an diesem Samstag zudem David Conrads hier aus Köln, der mit
absolutem Destroy-yourself Style im Practise immer wieder Ollie
übers Table to Lipslide und sogar Ollie to 50-50 (!) am Handrail
der neuen Box gemacht hat, aber leider im Run nichts gestanden hat.
Ein weiterer von seinen ungewöhnlichen Tricks war der Kickflip to
Schuh aus to 50-50 an der Tablledge, der jedoch auch im Run nicht
klappte, und er deshalb ausschied. Hier muss noch angemerkt werden,
dass er später ohne Vorderschuh weitergefahren ist, und mit der
Socke den Ollie to 50-50 noch im Practise gestanden hat. Patrick
Ehling verpasste den Cut ziemlich knapp, weil er trotz 180° Nosegrind
die Ledge runter und einem Blutslide to Tailslide Transfer Backside
Boneless off zu viel bailte. Auffällig war an diesem Samstag noch
Steffi Weiss als einzige Starterin für den Contest, die in der B-Gruppe
mitfuhr und unter anderem Pop-Shove it to fakie in der Quarter machte;
ansonsten unter zu starker Konkurrenz litt und deshalb auch ausschied.
Trotzdem, viel Respekt!
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