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Köllefornia
Cup 2000 Der Wetterdienst versprach Sonnenschein für dieses 2. Septemberwochende,
an dem an der Northbrigade in Köln Weidenpesch der jährliche, mittlerweile
elfte Köllefornia Cup ausgetragen werden sollte. Angekommen stellte
man zunächst fest, dass der Parcours sich verändert hat: Die Coca-Cola
Miniramp-Kombi aus den alten BMX Tagen war verschwunden, genauso
wie die Quarter-Kombi, die daneben stand. Dafür gab es reichlich
neue Obstacle: am auffälligsten und schönsten ist wohl die neue
Box, die jetzt den Mittelpunkt bildet und die an diesem Wochenende
das zentrale Obstacle war. Es ist ein Curbcut, wo auf der einen
Seite eine Ledge durchgezogen ist (also hoch, gerade, runter) und
in der Mitte ein Tablerail (flaches Rail am Table der Box) in ein
Handrail übergeht (also kinkmässig, quasi). Ansonsten wurde die
Quarter am Ende des Parcours ausgebaut, sie ist jetzt höher mit
Channel in der Mitte, so dass Transfer Slides und Grinds am Coping,
aber auch Transfers über den Channel möglich waren. Daneben gab
es natürlich die DC-Box (von der DC- Supertour) mit Handrail, seitlicher
Bank und Gap auf der Handrailseite, die Bankhip, die Beton-Funbox
in der Mitte, das kleine Curbcut mit Rail, zwei Curbs, das Hausdach,
und neben die große Bank am Rücken der Miniramp wurde eine kleinere
gestellt, so dass auch hier Transfers möglich waren. Die Streetfläche
war also vom feinsten, und da kein Vertcontest geplant war, konnte
man sich voll und ganz auf sie konzentrieren.
Bei den Startern für die Semifinals merkte man, dass der Cup dieses
Jahr einen etwas anderen Flair hatte: war es in den letzten Jahren
mehr oder weniger ein Localcontest gewesen, konnte man diesmal viele
Fahrer von weiter her sehen. Besonders auffällig waren hierbei das
Eckoteam, das mit Nu Heinzel, Fadi Najras, Markus Jürgensen und
Patrick Ehling angereist waren, sowie die Nürnberger Crew um Gregor
Josephus, Markus Müller und Patrick Stolz. Markus Müller hatte natürlich
direkt für Verwirrung gesorgt, wie man es hätte prophezeien können,
denn hier kennt man ja eigentlich nur Maggu. Der MC, Johnny Berthold,
hatte da einige Probleme. Überhaupt, der MC. Am Anfang war er ja
noch ganz lustig, doch nach einer Zeit fing er an zu nerven; zum
einen durch völlig falsche Trickansagen (5-0 hieß bei ihm direkt
K-Grind), und zum anderen durch üble Sprüche. Als er dann plötzlich
auch noch angefangen hat, während der Runs von Leuten zu freestylen
(!) (und gut waren die Repps bestimmt nicht), war erst mal Schluss.
Zum Glück wurde er für Sonntag ausgewechselt, doch erst mal bleiben
wir beim Samstag.
Vom Eckoteam waren als Starter nur Patrick Ehling und Jürgensen
auf dem Feld, doch das war ja schon viel. Aus Köln und Umgebung
waren wie immer viele Bekannte dabei, darunter Veith Kilbert, der
natürlich beim Bau mitgewirkt hat, Tobias Hunger, "Turkey" Dirk
Remhoff, Christian Pelz, Jonathan Wronn, Oliver Kahl, Tomm da Silva,
aus Düsseldorf Mirko Suzuki und andere. Nicht am Start waren Vorjahressieger
Simon George, der eine kaputte Hand hatte, Pascal Schmidt, Gregor
Flother, Till Spancken, Björn Rubnikowicz Patrick Bös etc., so dass
die Gesichter doch anders als sonst waren.
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