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Tag
III, 25. Juni 2000
Leicht verschlafen aber trotzdem noch rechtzeitig zum Streetfinal
treffe ich im Stadion ein. Und hier zeigt sich das der morgentliche
Streß nich umsonst war: Es beginnt Reini Ritsch: der durchaus sympathische
Jungstar legt die Messlate mit seinem überaus konstantem Run bereits
deutlich hoch. Besonders die Flips über die Hip scheinen ihm zu
liegen. Einige Runs später bekommen wir einen kleinen Brasilianer
zu sehen dem es scheinbar gar nicht in den Sinn kommt einen seiner
Tricks zur Abwechslung mal nicht zu stehen: CARLOS DE ANDRADE. Sein
Run ist wirklich spektakulär und deckt so ziemlich alle Erwartungen
an Streetskating ab vom 50-50 über eine One Foot bs 360° bis zu
einem finalen gigantischen 360Flip zeigt er alles.
Aber
auch die Österreicher selbst zeigen sich von ihrer besten Seite.
Sowohl Dominik Dietrich als auch Roman Hackl zeigen wie man in der
Alpenrepublik zu skaten pflegt. Besonders Romans schneller, hoher
und agresiver 2. Run weiß zu überzeugen. Spektakulär!!! Am Ende
stand jedoch fest: Carlos de Andrade erfuhr sich mit seinen konstanten
technischen Runs den verdienten ersten Platz. Gefolgt von den Amerikaner
Kerry Getz und Berard Kyle. Die Österreichischen Vertreter wurden
mit dem 7. (Roman Hackl) und 10. Platz (Dominik Dietrich) belohnt.
Alle
raus war die Devise, denn das Vert Final war schon in vollem Gang.
Leider nicht so aufregend, was vielleicht daran lag, dass die Vert
noch nicht ganz trocken war. Leider war der Contest nicht gerade
bestens organisert - o.k. ist ja erst der 2. Alp Challenge - denn
während den für diese Verhältnisse guten Runs begannen auf einmal
die MOTO-X Semifinals und Fettes Brot ihr nicht gerade berauschendes
Konzert zu geben. MOTO-X ist eben mal spektakulärer, deswegen wanderten
so gut wie alle ab und die Skater mussten ihr Finale ohne Zuschauer
zu Ende bringen - eigentlich schade.
Siegerehrung
und dann DJ FRICTION, MC RENE, IMMO und WASI - gerade mal 70 Zuschauer,
aber eines der coolsten Konzerte die ich gesehen habe. MC RENE machte
es ziemlich Spass und verließ die Bühne, um im Publikum weiterzurappen
- den harten Kern der Besucher, die noch hier waren, gefiel es jedenfgalls
- bis das Konzert vom lieben Freund und Helfer abgebrochen wurde.
(Ruhestörung um 20:30???). Auf jeden Fall ein sehenswerter Contest
mit einigen organisatorischen Verbesserungsmöglichkeiten für die
nächste Auflage.
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