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Infos Review: Air & Style 05 News


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Es war das größte Snowboard-Event das auf deutschem Boden stattfinden sollte, es war allerdings auch das erste im Münchner Olympiastadion.

27.000 Zuschauer wurden erwartet, immerhin rund 20.000 kamen und ermöglichten so eine würdige Fortsetzung des Contests, der zuvor immer in Österreich stattgefunden hatte. Klar wurde aber auch schnell, dass es hier in Münchnen nicht mehr dasselbe sein sollte. 20.000 Snowboard-Fans werden den Bergen zur Riesen-Party, in einer Millionenstadt verlaufen sie sich.

In Münchens Innenstadt regnete es am Samstag morgen, doch dann am Olympiapark fiel zartes Weiß vom Himmel. Die Ersten wanderten von der U-Bahn Station Richtung Stadion, trotzdem war es noch recht ruhig und lange Schlangen fand man auch nicht vor. Im Olympiastadion selber war dann von Schnee leider nichts mehr zu sehen - abgesehen vom Kunstschnee im Innenraum und auf der Rampe - nasskalt sollten die ersten Stunden des Air & Style 2005 beginnen und damit fast den Start des Motocross Contests verhindern.

Vor den noch spärlich besetzten Rängen (es war sowieso nur ein Teil der Tribünen für Zuschauer geöffnet) begannen gegen 16 Uhr dann fast unbemerkt die ersten Snowboard-Runs. Auf der gigantischen Schanze mit einem Scheitelpunkt von 35 Metern standen acht Runs mit 16 Fahrern an, K.O. Modus eben. Nicht dabei war Shaun White, der wenige Tage zuvor wegen einer Verletzung absagen musste. Der dreifache Gewinner, zuletzt 2001, Stefan Gimpl schied schon in der ersten Runde gegen Chris Kröll aus, und auch Local David Benedek musste sich Andy Finch geschlagen geben. Andy Finch sollte in Runde 2 Nicolas Müller treffen, die weiteren Paarungen lauteten: Jussi Oksanen - Travis Rice, Sani Alibabic - Mathieu Crepel und Chris Kröll - Hampus Mosesson.

Leider war es nicht ganz einfach dem Snowboarding zu folgen. Zum einen war die Rampe schlecht einsehbar, nur wer eine Innenraum Karte hatte und sich einen der vorderen Plätze gesichert hatte, wurde mit einer einigermaßen guten Sicht belohnt, zum anderen schien die Moderation kein Interesse am Boarden zu haben, stattdessen wurden nur andauernd die Sponsoren gepriesen und der (überteuerte) Glühwein beworben. Die Videoleinwände waren da auch kein Ersatz.

Irgendwann kam dann Xzibit auf die Bühne, die wenigstens zentral aufgebaut und damit gut einsehbar war. Nur hatte man dabei den Sound vergessen, denn die Anlage war für das Olympiastadion reichlich unterdimensioniert. Mehr als ein wummernder Bass war da nicht zu hören, machte aber nichts, denn die meisten Snowboarder hatten an Mr. "Pimp my Ride" eh kein Interesse. Eine ähnliche Fehlbesetzung waren dann auch die Sportfreunde Stiller, die mit ihrer Musik eben nicht wirklich zu Snowboard und Motocross Action passen.

Dafür stimmte beim Motocross, das erstaunlich viel Platz einnahm, sowohl zeitlich wie auch räumlich gesehen, alles. Der Parcour hatte die Premium-Lage in vorderster Front erhalten und die acht Fahrer lieferten sich einen packenden Fight, den natürlich Nate Adams gewann. Auf Platz 2 folgte Jeremy Twitch Stenberg und auf Platz landete mal ein Fahrer, der nicht aus den USA kam, Ailo Gaup aus Norwegen. Dazu gab es ein standesgemäßes Feuerwerk, sodass man schon fast meinen könnte, dass Air&Style sei beendet.

Doch immerhin wurden ja noch einige Snowboard-Runs ausgetragen, bei Jussi Oksanen sich gegen Nicolas Müller den dritten Platz sicherte. Im Finale gelang dem Schweden Hampus Mosesson ein einem Backside 720 Indy Shifty und damit der Sieg, dem Franzosen Mathieu Crepel blieb nur Platz 2. Stilecht mit einem Mini-Hubschrauber wurde dann der "Ring of Glory" eingeflogen, den sich Hampus überziehen konnte.

Aber was ist ein Air&Style ohne Party und so durfte man danach ins nahegelegene Mixery Village strömen, vorausgesetzt man hatte 10,- Euro Eintritt bezahlt. Dafür bekam man einen zweistöckigen Messebau, unten mit Promo-Ständen, oben mit Bühne, unfreundliche Türsteher und überteuerte Getränke. Partystimmung war in dieser kühlen Atmosphäre übrigens nicht im Preis mitinbegriffen. Wer tags zuvor gekommen war, war immerhin in den Genuss zweier feiner Konzerte gekommen, Looptroop und Les Babacools, viele waren da allerdings nicht gekommen. So flüchteten die meisten Besucher dann auch gleich wieder. Immerhin gab es auch Alternativen, vor allem die Arcuswear "Nicolas Müller" Party im Palais, dort zeigte sich, dass Snowboarder auch richtig feiern können.

Alles in allem ist das Air&Style in München, wo es auch bleiben wird, solide gestartet. Wer allerdings die Atmosphäre in Seefeld und Innsbruck mitbekommen hat, wird über den neuen Austragungsort nicht sonderlich glücklich sein.

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Autor:
Bumbanet Redaktion
Photos:
Michi Berger / bergerphoto.com


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