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Infos Review: Mastership 2004 News


23rd Mastership
Westfalenhallen
Dortmund
16. - 18.07.2004

Results

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Gallery Rocknight


Zum 23. Mal tagte 2004 der Mastership und es blieb in den Dortmunder Westfalenhallen wieder alles beim Alten, zum 6. Mal nach der Ära in Münster.

Fast 150 Starter meldeten sich zum Mastership, etwas weniger als in den Jahren zuvor. Freitags ging es dann mit der Practise los, was bekanntermaßen noch nicht so viele Besucher anzog, und auch abends bei Samy Deluxe auf der Mixery Raw Deluxe Opening Party zeigte sich, dass eben nur der Samstag und Sonntag wirklich zum Mastership gehören. Vielleicht rockte Samy Deluxe auch vor leerer Halle, weil 2004 einfach das Jahr des Rock ist und der Mastership deshalb die gealterten Punkgrößen Misfits und Exploited für den Samstag einlud. Es sind halt jetzt die Nietengürtel in der Skateszene angesagt, was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste...

Samstag also dann der offizielle Start. Mit etwas Verspätung begannen kurz nach 13 Uhr die 5 Heats a ca. 15 Fahrer auf dem grandiosen Parcour, der dieses Jahr als Highlight mit einem Looping aufwartete. Wer sehen wollte was da ging, musste aber bis zum Finale warten. Besonders überraschten im Street Qualifying unter den 88 Fahrern der erstplazierte Norweger Henning Braaten, der Deutsch-Bosnier Damir Gregur und Jo Lorenz. Enttäuschend waren dagegen Frank Hirata, Mark Appleyard und Danny Supa, die allesamt nicht weiterkamen. Am Nachmittag wurde dann auch noch der TSG Legends Jam Vert ausgetragen, den wieder mal (zum 4. Mal) Tony Magnusson für sich entscheiden konnte. Mit dabei waren auch Nicky Guerrero und Dave Duncan.

Abends dann die Monster Rocknight, die nicht nur gerüchteweise komplett ausverkauft war. Es gab jedenfalls noch genug Leute die draussen Tickets suchten als der Himmel einbrach und das bislang schwerste Unwetter des Sommers über die Westfalenhallen zog. Die Security hielt das nicht davon ab extra strenge Kontrollen durchzuführen und sämtliches Nietenmaterial, was an diesem Abend nicht gerade wenig war und sich entsprechend tonnenweise anhäufte, einzukassieren. Mittlerweile gibt es hierzu eine Entschuldigung auf der offiziellen Mastership Homepage, The Bones und Smoke Blow haben aber trotzdem ein Großteil der Leute verpasst und die Nieten sind weg. Dafür durften dann alle die Misfits sehen und die Betonung liegt wohl auch hauptsächlich auf sehen. Es war jedenfalls ein würdiger Höhepunkt einer Rocknight, die damit komischerweise fast beendet schien. Jedenfalls zogen die Massen ab und nur noch wenige blieben zu den deutlich gealterten The Exploited, die immerhin schon seit 1980 unterwegs sind. Recht merkwürdig, die Superstarfuckers danach hatten die undankbare Aufgabe den Rausschmeisser zu spielen, viel zu tun gab es da bei 50 Leuten nicht mehr. Im Soundgarden wurde zumindest wie immer bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Früh musste man jedenfalls aufstehen wollte man den ersten Gallaz Girls Contest nicht verpassen. Vanessa Torres (17) holte sich den Sieg mit einem 50/50 into FS Boardslide, es folgten Lauren Perkins (15) und Lyn-Z Adams Hawkins (14) auf den Plätzen. Immerhin auch über eine kleine Gewinnprämie freuen durfte sich Steffi Weiss auf Platz 8. Wer sich mit der Strassenbahn am Sonntag auf den Weg zu den Westfalenhallen machte, konnte sich über den Massenandrang von 14-jährigen Boys & Girls samt Eltern wundern. Zwar hat sich das Alter der durchschnittlichen Besucher auch in diesem Bereich eingependelt, aber so einen Massenandrang ist man vom Mastership nicht gewohnt. Die Sache klärte sich jedoch bald auf, es war Edeka Familientag im Westfalenpark (der auch etwas billiger als die Mastership Dauerkarte zu 47,- Euro war).

Langsam wurde es Zeit für die großen Highlights, als Erstes wurde das Vert Qualifying in 3 Heats ausgetragen. Durchsetzen konnten sich die üblichen Verdächtigen und in den Finals am frühen Abend holte sich Andy Macdonald klar den Sieg und 10.000 Dollar, sein zweiter Sieg beim Mastership. Nur den 6. Platz machte Sandro Dias, dafür aber stand er den ersten 900° in Deutschland.

Davor fanden noch die Street Semi Finals statt, den Einzug ins Finale verpassten u.a. Fabio Sleiman, Tobias Albert, Damir Gregur, Wolnei dos Santos, Chad Bartie, Bryan Herman und Brian Anderson. Keine Chance im Finale unter den 15 Ridern hatte Vorjahressieger Greg Lutzka und nach dem ersten Run, den Bastian Salabanzi völlig verschlafen hatte, sah es nach einem Rennen zwischen Daniel Vieira, Rodil Junior und Paul Machnau aus. Im zweiten Run trumpte dann auch Jo Lorenz mit guter Technik auf aber es sollte mal wieder die Stunde des Bastian Salabanzi schlagen. Sein zweiter Run setzte einfach Maßstäbe und brachte ihm seinen dritten Sieg mit einem Jahr Pause in Folge. Fast in den Schatten stellte das aber der Looping von Chris Senn, der dem Siebtplatzierten nach dem x-fachten Versuch gelang.

Der 23. Monster Mastership, der mittlerweile eigentlicht Globe Worldchampionships of Skateboarding heißt, bot mal wieder alles, was man von ihm erwarten kann und darf.


Autor:
Bumbanet Redaktion
Photos:
Bumbanet

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