Ulme - Dreams of the Earth
Noisolution / Indigo VÖ: 15.06.2007
Nach ihrer Trennung in 1999 sind Ulme mit ihrem fünften Album wieder da. Die Stimme von Sänger Arne Heesch macht das "Cornell- Cobain- Vedder"- Trio zu einem Quartett. Die meisten von den zehn Songs sind depressiv, wie es sich bei Grunge so gehört. Die Texte stimmen mit den depressiven Melodien überein; die Wörter, die öfters auf dieser Platte vorkommen, sind: "dreams", "soul", "darkness", "pain" und "tear". Die Lieder im "Soundgarden"-Stil sind ziemlich lange, und der abwechselnde Rhythmus zerstört die Melodien. Obwohl "Dreams Of The Earth" sich ziemlich nach den 90er Jahre Grungebands anhört, merkt man irgendwie an dem Hardcore-ähnlichem Geschreie bei "The White Hallways", dass es doch nicht aus den 90ern stammt. Die Songs sind fast alle langsam. Es gibt keinen besten Song auf dem Album, alle sind ungefähr gleich gut. Man wird nostalgisch, während man die Platte hört und muss an die ganze Seattle-Grunge-Phase in den 90ern denken. Trotzdem ist das Ganze ein bisschen eintönig. Wertung 6/10.