The Scaramanga Six - The Dance Of The Death
Wrath Records VÖ: 11.05.2007
Hört man eine Band, die gerade ein Album veröffentlicht hat, so versucht man- nahezu automatisch der Band eine Musikrichtung zuzuordnen. Was ist aber, wenn sich die Band nicht so einfach in eine musikalische Schublade stecken lässt, da sie sich unglaublich variantenreich diverser Stilmittel moderner und klassischer Musik bedient? Jeder kann sich die Frage selbst beantworten, indem er sich „The Dance Of The Death“ von „The Scaramanga Six“ widmet. Die britische Band deren Mitglieder sich aus einer Frau und vier Männern zusammensetzen geht musikalisch eigene und ungewohnte Wege. Jeder der zehn Songs ist ein Meisterwerk für sich. Überall findet man Stil- und Tempiwechsel. Mal Heavy Metal wie im Opener „The Throning Room“, mal Rock ´n´ Roll Elemente wie in der ersten Single des Albums „Baggage“ und mal sanfte und balladesque Töne wie in „The Collector“. Jeder Song hat eine echte Spannungskurve, die sich in einem Höhepunkt nahezu entlädt. Auch Instrumental ist auf dem mittlerweile vierten Album der Band einiges geboten. Neben den gewohnten Rockelementen nutzen „The Scaramanga Six“ Orgeln, Saxophone, Klaviere, Streicher und noch vieles mehr um ihren eigenen Stil zu definieren. Die Texte gehen bei dieser Klangvielfalt etwas unter. Die Songs werden trotzdem mit den phantastischen musicaltauglichen Stimmen der Morricone Brüder Paul und Steven oder von Sängerin Julia Arnez getragen. Fazit: „The Dance Of the Death“ ist ein ungewöhnliches aber auch ein unheimlich gutes Album, welches das unheimliche Potenzial einer sehr talentierten Band widerspiegelt. Unbedingt Anhören! Wertung 8/10.