03.05. Stuttgart, Schocken +++ VERLEGT IN DIE RÖHRE +++
05.05. München, Atomic Café +++ VERLEGT IN DIE BACKSTAGE HALLE +++
06.05. Köln, Prime Club
Jetzt sind es also the Rakes mit ihren „Ten New Messages“. Jaja, das nächste zweite Album dieser so schrecklich gehypten Britpop Bands von vor zwei Jahren. Naja, gut. Irgendwann muss ja jede Band ihr zweites Album veröffentlichen und wirklich schlechte Sachen waren bisher auch noch nicht dabei, wenn man sich die vergleichbaren Veröffentlichungen von beispielsweise Bloc Party oder den Kaiser Chiefs anschaut. Die Rakes waren ja eigentlich auch eine der sympathischsten Bands dieses ganzen Hypes, im Gegensatz zu vielen anderen hatte man hier nie den Eindruck, dass sich die Band mit ihrem so typisch britischen Sarkasmus allzu ernst nähme. Das und natürlich weil die Rakes so sehr an Pulp erinnerten und musikalisch nicht so stark an den 80ern klebten wie viele andere das taten und immer noch tun. So schlägt auch „Ten New Messages“ den Weg des Debütalbums konsequent fort und beglückt den Hörer ähnlich wie „Capture/Release“ mit seinem leicht schrobigen, relaxten und tanzbaren Britpop. Höhepunkt ist „Suspicious Eyes“, der Bandeigene Kommentar zu der innenpolitischen Situation nach den Terroranschlägen in Großbritannien, ein Song, welcher mit Frauengesang und Rap Einlage verwundert und trotz allem lyrischen Ernst so entspannt klingt wie ein Lied über einen schönen Tag am Meer. Britisches Understatement nennt man das wohl. Ansonsten gibt es aber eigentlich nicht viel Neues – wie war das noch? „Ten New Messages“? Wertung 7/10.