The Polyphonic Spree – The Fragile Army
Institute Recordings / Indigo VÖ 24.08.2007
Es ist schon eine recht beeindruckende „Armee” von 24 Leuten, die als The Polyphonic Spree mit „The Fragile Army” ihr drittes Album abliefern. Mitbegründer ist Tim De Laughter, der die Gruppe zusammenhält und neben Julie Doyle auch für das Songwriting zuständig ist. Traten sie früher in bunten Gewändern auf, so haben sie diese jetzt, wie es sich für eine Army gehört, gegen schwarze Uniformen getauscht. Musikalisch setzen sie das volle Programm ein. Über Chor, Keyboarder, Streicher, Bläser und sogar einem Theremin – Spezialisten ist alles vertreten. Das Pop/Pock-Ensemble aus Texas hat teils rockige Stücke, mit impulsiven Gitarren und derben Drums, wie „Get up and Go“, die einem zum mitmachen animieren, teils wieder ruhigere Tracks, wie „Younger Yesterday“ auf der CD. „Mental Cabaret“ oder „Guardanteed Nightlite“ sind dann schon eher poppiger gehalten. Es wird also nicht langweilig. Bei „We Crawl“, auch ein nachdenklicher Song, zeigt sich die ganze Instrumentalvielfalt, die The Polyphonic Spree zur Verfügung hat. Es sind alles sehr klangvolle, bewegende Songs, bei dem keiner dem anderen gleicht. Ein originelles, kreatives Werk. Empfehlenswert für Leute, die musikalisch in Richtung britischen Pop tendieren. Wertung 8/10.