Revolution Mother - Glory Bound
Cement Shoes Records / Soulfood Music
VÖ: 24.08.2007
Ende des Jahres 2005 formierte sich um Profiskaterlegende Mike Vallely die Band „Revolution Mother“. Einige kleine Tourneen und eine 5-Track-EP später entschied man sich zur Aufnahme eines Albums, an welchem unter anderem Produzent Andy Johns (Godsmack, Led Zeppelin) mitwirkte. Das Debüt ist nun fertig und trägt den Namen „Glory Bound“. Von der ersten Sekunde des Albums wird schnell klar „Glory Bound“ rockt gewaltig. Der Opener „Come On“ kommt mit kraftvollen Bässen, eingehenden Gitarren und Vallelys schroffer Stimme daher und genauso geht es weiter. Es folgen 10 Tracks die -bis auf zwei Ausnahmen („Burning From Inside“, „Who I Am“)- allesamt Up- Tempostücke sind. Die Musik der vier Amerikaner ist hierbei von verschiedensten Einflüssen geprägt. Die Nähe zur Musik von Motörhead lässt sich keinesfalls absprechen. Weiterhin findet man Nuancen von Punk, Blues und Hardcore in der Musik von Revolution Mother. Musikalisch liefern die vier mit Sicherheit nichts Außergewöhnliches ab, aber sie bringen es schlicht und einfach auf den Punkt. Die Gesamtkomposition zwischen dem gewaltigen Bass, dem hämmernden Schlagzeug, den eingängigen Gitarrenriffs und der rauen Stimme von Mike Vallely heben „Revolution Mother“ aus der Masse des Durchschnitts hervor. „Glory Bound“ ist ein wirklich eingängiges Erstlingswerk von dem man gar nicht genug kriegen kann. Für rund 36 Minuten ist der Zuhörer ganz in der Hand der Band und wird auch über diese Zeit hinaus nicht mehr losgelassen. Wertung 8/10.