Paul van Dyk hat ein neues Album und man fragt sich, wann er neben seinen ganzen Auftritten und Touren überhaupt Zeit hatte, dieses aufzunehmen. Immerhin hat er einige Gäste von seinen weiten Reisen mitgebracht. Allen voran leiht Jessica Sutta von den Pussycat Dolls der Single "White Lies" ihre Stimme. Überhaupt scheint der in Berlin lebende DJ auf den 17 Tracks seines neuen Albums sehr auf Vocals zu setzen: Überwiegend treibend und trancig kommt der Sound daher. Besonderes originell ist dieses Rezept nicht und klanglich überraschende Momente wie auf "Fall With Me" gibt es nur selten. Auch kräftigere Beats hört man eher selten, zum Beispiel auf "Détournement" oder "Another Sunday". Als harmonisches Gesamtwerk kann "In Between" sicherlich überzeugen. Es ist ein rundes, in sich geschlossenes Album. Etwas mehr Biss hätte dem Ganzen aber gut getan. Wertung 7/10.