Mary-Jane – What I Came Here For
Chocolate Fireguard / Our VÖ: 10.04.2007
Bei Mary-Jane heißt zwar keiner der Akteure wirklich Mary-Jane, aber immerhin sorgt Sängerin Rachel Goulding für den passenden Weiblichkeitsfaktor. Das Trio aus dem britischen Huddersfield rockt auf dem 7-Track Debüt „What I Came Here For“ voller Elan und Dreck los, schmutziger Punk meets Rock’n’Roll ist das. Diese Herangehensweise begeisterte wohl auch Killing Joke Gitarrist Geordie Walker, der die EP produzierte. Ein bisschen geht man mit Mary-Jane auf eine Zeitreise in die 90er, der Sound der vier Songs plus drei Bonustracks (zwei Livestücke und eine Alternative Version) erinnert an die damalige Grunge-Bewegung. Perfektionismus gehört sicherlich nicht zu den Stärken von „What I Came Here For“, dafür aber lässt es diese Scheibe gewaltig krachen und reißt einfach mit. Man wird sehen, ob Mary-Jane ein ebenso packendes Album nachschieben können. Die Mission „1. EP“ ist jedenfalls geglückt. Wertung 8/10.