Oft wurde es schon erwähnt: das Album von Maps „We Can Create” wurde in James Chapmans (einziges Mitglied von Maps) winzigem Zimmer aufgenommen. Doch das Album wurde nicht nur in einem Raum aufgenommen, sondern angeblich auch ohne Hilfe eines Computers und mit einem alten 16-Spur Recorder. Der Sound von Maps ist sicherlich nicht neu - düstere Melodien mit hauchenden Sounds, brachten schon Sigur Rós und Polarkreis 18 Kritikerlob ein. Der Legende nach entstand das Album zusammen mit den Produzenten Sigurdsson (Björk) und Thomas (Sigur Rós) auf einer isländischen Mondbasis. Definitiv ist James Chapman aus Northampton ein melancholischer Musiker und das merkt man „We Can Create” auch an. Trotz trostloser Atmosphäre schafft es Chapman jedoch vielseitig zu sein - von Elektro über Folk bis Pop und Trance. Und genau dies macht Maps aus. Ein Album zum Träumen und sich fallen lassen. Chapman hat einen einzigen Fehler begangen: ein so tristes Album im Juli zu veröffentlichen ist nicht ratsam. Wertung 9/10.