Mad Caddies - Keep It Going Fat Wreck VÖ: 27.04.2007
Bei jedem Album der Mad Caddies aus Californien stellt sich die Frage, ob die Band sich tatsächlich noch steigern kann. Jetzt ist mit „Keep It Going” das fünfte Werk da, das gemäß dem Titel den bisherigen Weg folgt, und doch etwas anders klingt. Das liegt vor allem daran, dass die Mad Caddies noch konsequenter auf die Reggae-Einflüsse in ihrem Punkrock-Sound setzen. Um das entsprechend umzusetzen, holte die Band Producer Wayne Jobson ins Boot, der schon für Gregory Isaacs oder Toots & The Maytals gearbeitet hat und mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. So sind es dann auch andere Qualitäten, die das neue Album auszeichnen. Im Gegensatz zu den Vorgängern gibt es merklich weniger harte, treibende Gitarren und weniger typische Mad Caddies Sing-a-longs. „Keep It Going” ist der bislang konsequenteste Hybrid aus Punk und Reggae. Dazu findet sich mit Reggae-Legende Duckie Simpson (Black Uhuru) auch noch Prominenz ein, die bei der Neuauflage des Klassikers „Riding For A Fall" hilft. Ein solches Album werden die meisten Fans nicht erwartet haben. Aber es ist eine sehr reife Leistung der Band. Wertung 8/10.