"And I’m singing yeah yeah...“ ist das zweite Studioalbum des Hamburger Musikers Gary Krosnoff. Vier Jahre nach seinem Debüt „Xrock“, das unter dem Künstlernamen Garyxknoff veröffentlicht wurde, kommerziell jedoch scheiterte, präsentiert der 32-Jährige nun 13 neue Songs, die er in Zusammenarbeit mit Franz Plasa und Christian Neander (Selig, Kungfu) aufgenommen hat. Leider bleibt beim ersten Hören des Longplayers nur sehr wenig hängen, da die Songs nur wenig eigenständig hervortreten. Die Melodien sind einfach und auch die Texte lassen auf Innovation und die Rock-Attitude warten, die mit Cover und Image vermittelt werden soll. Vielleicht würde alles etwas besser wirken, wenn man weniger mit der Bezeichnung „Rock“ arbeiten würde, denn auch nach langem Suchen ist dieser auf der Scheibe nicht wirklich zu finden. Alles in allem ist “And I’m singing yeah yeah...“ eine nette Platte, die dem einen oder anderen mit ihren etwas leichteren Tönen sicher auch gefällt. Dem Hörer werden Melodien zum Berieseln geboten und einige Songs fallen beim zweiten Hören dann doch noch ins Auge, wie zum Beispiel das kraftvollere “Lover No.9“. Ob der kommerzielle Erfolg sich diesmal einstellen wird bleibt fraglich, jedoch bietet Krosnoff handgemachte und selbstgeschriebene Musik und allein dieser Fakt sollte heutzutage hoch angerechnet werden, auch wenn das Image, wenn es denn eines ist, irgendwie nicht passt. Wertung 6/10.