Lange musste man hierzulande auf das wegen eines massiven Internethypes heiß-begehrte Debütalbum der Klaxons warten. Nun steht "Myths of the near future" aber endlich in den Läden und wartet nur darauf in den Discos und Clubs rauf und runter gespielt zu werden - denn dafür scheint es perfekt geeignet zu sein. Es fällt nicht wirklich leicht, den Sound der drei jungen Engländer zu beschreiben, es scheint jedoch so, als seien sie eine Art Prototyp des Indie-Rave-Rock 2.0, welcher Mash-Up mäßig eben jene Elemente miteinander vermischt. Das klingt vielleicht bizarr, macht aber durchaus Sinn, wenn man sich die pumpenden und treibenden Hits "Atlantis to Interzone" oder "Golden Skans" einmal genau anhört. Auf den ersten Blick scheint es hier sehr hektisch und unübersichtlich zuzugehen, mit der Zeit entfalten sich die Songs aber zu großen Hits, die alle nur ein Ziel haben: dich auf die Tanzfläche zu zerren. Wertung 8/10.