John Doe – A Year in the Wilderness
Yep Roc Records VÖ 15.06.2007
John Doe, Gründungsmitglied der Punklegende X aus LA, ist seit den 90igern solo unterwegs und hat nun mit „A Year in the Wilderness“ sein siebtes Album veröffentlicht. Doe gilt als einer der einflussreichsten Persönlichkeiten des Alternative Rock in den 80igern: „Hotel Ghost“, der erste Track nach einem Klavierintro, ist ein richtig guter Rocksong”. Von mitreißenden Gitarren, über, ein wirbelndes Piano und pushenden Drums hat dieses Stück einfach alles was ein Rocksong haben muss. Weiter geht es mit „The Golden State“. Bei dem catchy Song hat sich John Unterstützung von Kathleen Edwards geholt. Einmal gehört, geht einem der Track nicht mehr so leicht aus dem Kopf. Johns warme und Kathleens eingängige Stimme ergänzen sich gut und werden untermalt von schlichten Gitarren. Weitere Guest Stars auf seiner neuen CD sind übrigens Dave Alvin, Jil, Sobule, Dan Auerbach, Greg Leisz und Aimee Mann. Obwohl der erste Song vielleicht der beste der CD ist, finden sich auch weitere rockigere, schnellere Tracks wie „Lean out your window, neben Songs die ein wenig melancholisch stimmen, wie „Darling Underdog“. Bei „Meanest Man in the World“ kommt ein ziemlicher Country Einfluss zum Tragen. Die Texte sind ausdrucksvoll und harmonieren gut mit den Melodien, wie zum Beispiel „Unforgiven” zeigt: „you say I'm good for nothing so nothing's good enough for me we all get what we deserve... unfortunately”. Für diese Lyrics hat Doe eher schwerfällige Gitarrenbegleitung und dezente Drums gewählt. Bleibt als Fazit zu sagen, ein gutes Album mit rockigen aber auch ruhigeren Songs für Fans echter Gitarrenmusik. Wertung 9/10.