Green Concorde - Ten Cities
Populoud / Rough Trade VÖ: 26.01.2007
Würmer sind ausgestorben. Um es genauer zu sagen, Ohrwürmer. Und Schuld daran ist „Green Concorde“ aus Kopenhagen. Benannt ist diese dänische Band, die sich eigentlich ziemlich britisch anhört, nach dem Linienflugzeug „Concorde“, das Paris und London anflog. Diese zwei Städte spielen eine wichtige Rolle in der Bandgeschichte. Sänger Mortens Musikkarriere beginnt, nachdem seine Schwester nach Paris zieht und er endlich ihre Gitarre benutzen darf. Die anderen „Green Concorde“- Mitglieder Carsten, Simon und Peter haben damals eine andere Band. Jedoch verlässt ihr Sänger sie, um in London zu leben. Er wird von Morten ersetzt und die neue Band wird „Green Concorde“ genannt. Das passiert im Oktober 2003. Zufälligerweise findet der letzte Flug von „Concorde“ zur selben Zeit statt. Das Debütalbum „Ten Cities“ besteht aus elf eintönigen Indie/BritPop-Songs. Wenn man nicht wüsste, dass es sich um elf verschiedene Lieder handelt, würde man sie für ein und dasselbe Lied halten können. Es herrscht absolute Monotonie. Es gibt kein einziges Lied, bei dem man sich auf den Refrain freuen kann. Statt Harmonie, einfach ein Gitarrendurcheinander und Morten scheint große Probleme mit seinen Stimmbändern zu haben. Die Platte besteht eher aus Lärm als aus Musik. Wie der gute alte Shakespeare so schön gesagt hat: Viel Lärm um Nichts. Wertung 4/10.