Über 3 Millionen verkaufte Alben und viele verschiedene Auszeichnungen (unter anderem zwei MTV-Video-Awards, Best Video 2006) konnten Fall Out Boy mit ihrem Album „From Under The Cork Tree“ verzeichnen. Das nun erscheinende Album „Infinity on High“, für das sie Babyface als Mit-Produzenten ins Boot geholt haben, hat mindestens das Potenzial noch mehr zu reißen! So stieg bereits ihre erste Single-Auskopplung „This Aint’t A Scene, It’s An Arms Race“ in der Heimat der vier Musiker auf Platz 2 der Hot 100 Charts ein – das ist der höchste Einstieg einer Rockband seit „I Don’t Wanna Miss A Thing“ von Aerosmith im Jahre 1998! Bereits beim Anblick des liebevoll gestalteten Covers und Booklet bekommt man direkt Lust die CD ein zu legen und endlich auf Play zu drücken. Begrüßt wird man von einer höchst ungewöhnlichen Ansage: Fall Out Boy sprechen Widmungen des Albums unter anderem ihren Fans zu - und das von keinem Geringeren als Rapper Jay-Z... und dann fliegen einem schon die ersten Gitarrenriffs und relativ ruhiger Gesang um die Ohren. Das Album liefert des weiteren eine perfekt abgestimmte Vielfalt von rockig schnellen und langsam gespielten Stücken. Bei „Thnks Fr Th Mmrs“ dürfte der ein oder andere erstmal stutzig werden. Man könnte vermuten, dass auf einmal Panic! at the Disco und nicht mehr Fall out Boy im CD-Spieler laufen. Dieser Gedanke wird jedoch direkt verworfe, wenn es richtig los geht und es entpuppt sich ein Lied, das sicherlich zu den besten Liedern des Albums gehört. Rockig geht es weiter und der Suchtfaktor wird immer größer. Somit eigentlich recht überflüssig ist die Ansage am Ende des Albums „Now press repeat!“, denn diese Taste dürfte bei diesem Album öfters in Gebrauch kommen. Wertung 9/10.