bumbanet ::: music sports and urbanstyle ::: www.bumbanet.de
  Music Urbanstyle
.
Index
Specials
Reviews
Live/Photos
Termine
Interviews
Sound/Video
Store
Service

Links Review News


Die neuen Veröffentlichungen

Das Archiv


Dizzee Rascal - Maths and English
XL / Beggars / Indigo VÖ: 08.06.2007


Pinkes Cover und weiße überbordende Schrift kündigt in leicht kryptischen Lettern an: Dizzee Rascal „Maths+English“. Darunter, en miniatur, Dizze Rascal in Person. „Maths+English“ ist sein drittes Album und gibt sich berechnet und klar. Bürgerlich kennt man den Londoner unter dem eher unauffälligen Namen Dylan Mills. Als ein gewisser Dizzee Rascal machte er Furore und wurde zur Gallionsfigur des „Grimes“. Der junge wilde, der aus den Tristen Wohnblöcken des Stadtteils Bow in  East-End London stammt, drang mit seiner kühnen Mixtur von harten Drum’n’Bass-Tunes versetzt mit Rap-Vocals aus den dunklen Kellerlaboratorien ans Licht und ließ sich alsbald in allen Londoner Clubs abfeiern. Mit „Boy in Da Corner“ (2003) schuf er das Manifest für die Musikrichtung des Grimes. Nach Showtime (2004) erscheint nun mit „Maths+English“, sein drittes Album. Es scheint irgendwie elaborierter, sauberer zu sein und er selbst ist erwachsener geworden. Rascal rappt nicht mehr über Teenager-Schwangerschaften wie in bei „I Luv“ (Boy in Da Corner) sondern bekennt sich auf „World Outside“, dem Openertrack, wie unschwer herauszuhören ist, zu Rapper-Attitüden: „Money, Guns, Cars, Women most my Desire“. „World Outside“ steht programmatisch für Rascals neues Album. Er ist nestflüchtig geworden und will raus. Und er weiß auch um das Recht des Stärkeren. In „Sirens“ wütet er unter Mithilfe schweren Gitarrensounds und kreuzt Korn-Sound mit Rap. Mit seinem aufgedreht-schnellen british „Spitting“, rappt er nun über Hip-Hop-Dinge wie „Underground or overground, what’s the difference? I’m the king“ („Bubbles“). Er will tatsächlich raus und hat irgendwie seine Dizzee-Insel verlassen. Neben dem Feature von Indi-Pop-Sternchen Lily Allen und Temptation (Sample der Arctic Monkeys) lässt „Da feelin“ aufhorchen. Der Track, der ein Paradebeispiel für sein Genre-Hopping ist, entstand unter Mitproduktion von dem britischen Drum’n’Bass Pionier Shy Fx und zeigt was „zappel-feeling“ bedeutet. Der letzte Track heißt übrigens „You can’t tell me Nuffin“ und auf dem Back-Cover steht Dizzee Rascal Formatfüllend  den Rücken zeigend: über die Schulter sticht sein Mittelfinger. Er ist wütender geworden. Wertung 7/10.

Autor:
Philipp Goll


Bumbanet Magazine

Dein Feedback
zu dieser Review


bumbanet magazine ::: music sports and urbanstyle ::: www.bumbanet.de


Neu: Bumbanet Relaunch!!!

Releases: Chris Cornell, Art Burt, Queens of the stone age, Common, Olli Banjo, Muhabbet, Dizzee Rascal

Interviews: Dashboard Confessional, Dog eat Dog, Ash, Lexy & K-Paul

Special: Rheinkultur, Splash, Rihanna, Juicy Beats

Live: Justin Timberlake, Mad Caddies, Reel Big Fish, Maxïmo Park

Sports: BMXMasters, Extreme Playgrounds, Wave Tour

 

 


Bumbanet Music - Sports - Urbanstyle - Community
Blog - Impressum - Contact
Copyright© 1998 - 2007 Bumbanet

Ranking-Hits