Die Fantastischen Vier – Fornika Sony BMG VÖ: 07.04.2007
Die Fantastischen Vier haben überlebt. Und sie werden auch weiterhin überleben, ganz gleich welcher Musikstil gerade angesagt ist. Die Fantastischen Vier sind keine Band geworden, die die deutsche Musikszene prägt, aber sie sind ihr Aushängeschild. Auch mit ihrem siebten Studioalbum „Fornika“ verbreiten Smudo, Thomas D., Michi Beck und Andy Ypsilon wieder jede Menge Spaß - dem kann sich niemand verwehren. Die Fantastischen Vier machen was sie wollen, sie rappen über den und die Nikki („Nikki War Nie Weg“), aber auch mal aggressiver („Du Mich Auch“). Und selbstverständlich vergessen sie auch die lauten Songs mit lauten Raps nicht, wie „Yeah Yeah Yeah“ und die erste Single „Ernten Was Wir Säen“ verdeutlichen. Doch auch die etwas dunkleren, geheimnisvolleren Tracks sind gelieben; der Titelsong „Fornika“ ist ein solcher. Thomas D. darf mit „Flüchtig“ ebenfalls eine seiner typischen Nummern beisteuern. Musikalisch ist das Album Pop. Pop der nicht unpolitisch ist, und Deutschland genreübergreifend vereint. Und vor allem, Pop der gut gemacht und glänzend produziert ist. Unterm Strich: Positiv an „Fornika“ ist, dass alle 13 Songs abwechslungsreich klingen, negativ dagegen, dass ein eher spärliches Potenzial an echten Fanta4-Hits vorhanden ist. Wertung 8/10.