Mit Belief erhält die us-amerikanische Undergroundszene eine weitere Bereicherung. Aufgewachsen in Los Angeles lebt der Producer mittlerweile in New York und arbeitete von dort aus mit Acts wie Jean Grae, C-Rayz Walz oder Vordul Mega (Cannibal Ox) zusammen. Beeinflusst wurde Belief von Pharcyde, Hieroglyphics oder Living Legends, und das ist seinem Debütalbum „Dedication“ auch anzuhören. Belief droppt einen ruhigen, introspektiven und verschachtelten Sound, der organisch und lebendig klingt. Das erinnert in erster Linie an europäische HipHopper wie Looptroop. Allerdings geht es auf „Dedication“ auch mal härter zur Sache wie auf „Goin Harder“ mit C-Rayz Walz. Dieser ist noch bei einigen weiteren Tracks mit von der Partie, raptechnische Unterstützung gibt’s auf dem Album auch von Wordsworth, Murs, A.G. und Vordul Mega. Lediglich drei der zwölf Tracks sind reine Instrumentals. Insgesamt überzeugt „Dedication“ vor allem aufgrund seiner Atmosphäre und Intensivität. Wertung 7/10.