Erstaunlich, dass zu einer reinen DVD Veröffentlichung ein eigener Soundtrack erscheint. Aber wenn der Film von und mit Jack Johnson ist, macht man wohl großzügigerweise eine Ausnahme, klar. Jack Johnson ist ja schließlich eher durch seine musikalischen Veröffentlichungen, denn durch seine Filmographie bekannt. „A Broke Down Melody“, eine Surf-Art-Doku, die den Betrachter zu verschiedenen Surfspots in der ganzen Welt führt, ist jedoch bereits der dritte Film von Johnson über das Wellenreiten. Eigentlich nicht verwunderlich, liegt diese Passion in seiner Biographie begründet; früher war Johnson selbst einmal Profi-Surfer. Sogar für Nichtsurfer fängt der Soundtrack aber wunderbar und sehr stimmig das dem Surfen eigene chillig-relaxte Lebensgefühl ein – und nicht nur das. Denn Johnson konnte darüber hinaus recht illustre Freunde für sein Projekt gewinnen: Pearl Jams Eddie Vedder, Matt Costa und Doug Martsch (Built To Spill), M. Ward und die Beta Band tragen hier jeweils Songs bei. Nicht schlecht, wen Johnson alles zum mitmachen motivieren konnte. Es kommt mit Sicherheit nicht häufig vor, dass sich Film und Soundtrack so perfekt ergänzen wie bei „A Broke Down Melody“. Und das kann man behaupten, ohne den Film überhaupt jemals gesehen zu haben. Wertung 8/10.