Snake
River Conspirancy - Sonic Jihad
WEA VÖ: September 00
Snake
River Conspirancy sind keine Band die sich einfach einordnen lässt.
Weder deren Musik noch deren Image. Und noch einem kleinen Brainstorming
sind mir nur Namen wie Garbage und Moloko eingefallen. Dabei ist
dieser Vergleich bei weitem nicht wirklich treffend oder ausreichend,
sondern entsteht wahrscheinlich nur durch Frontfrau Tobey Torres,
die mit einer bezaubernden Stimme überzeugen kann. Musikalisch bekommt
man dagegen eher einen Mix aus beiden Bands geboten, die härteren
und Gitarren Elemente stammen von Garbage und die elektronischen
Einflüsse von Moloko. Und so wandert die gesamte Platte "Sonic Jihad"
auf einem Spalt zwischen beiden Richtungen. Ständig scheint man
von den dunklen und harten Elementen herabgezogen zu werden, ehe
einen die sanften Melodien und stampfenden Beats wieder einholen.
Und so wandert man 11 Songs lang durch eine sehr geheimnisvolles
Album, auf dem es sehr viel zu entdecken gibt. Und verraten können
wir nur eins, die Reise wird nie langweilig werden. 8/10 Points.
Steven Giger
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