Samiam
touren bereits seit Ewigkeiten (genauer gesagt 1988) durch die internationale
Punkrock Szene und haben sich überall einen hervorragenden Ruf erspielt.
Der große Durchbruch ist ihnen aber bis heute noch nicht gelungen.
Ob dies mit "Astray" gelingen wird, wissen wir nicht, der Grundstein
ist aber auf jeden Fall gelegt, denn Samiam geben auf ihrem neuen
Album einfach alles. Angefangen vom Opener "Sunshine", der gleichzeitig
riesige Hitqualitäten hat, zieht sich so was wie ein roter Faden
durch alle 12 Songs. Und obwohl Samiam bei allen Songs ordentlich
Gas geben und die Gitarren aufdrehen, klingt der Sound an keiner
Stelle roh, und der Gesang von Jason Beebout sorgt für eine Menge
Gefühl in den Songs. Einzige Schwäche ist ein kleiner Durchhänger
in der Mitte des Albums. Insgesamt liefern Samiam ein erwachsenes
und durchgereiftes, damit auch ziemlich nachdenkliches Album, und
könnten in unmittelbarer Zukunft vielleicht schon in einer Reihe
mit Bands wie Pennywise oder Millencolin genannt werden. 8/10 Points.
Rob Labas
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