Im
britischen Dorf Corby braut sich einiges zusammen. Schuld sind die
sechs jungen Members der Speedhorns die raus aus dem Nest der Arbeitslosigkeit
wollen. Die Aggressivität ist in ihrer Musik auch nicht zu überhören.
Selten habe ich seit Slipknot eine Platte gehört, bei der es derart
heftig zur Sache geht. Raging Speedhorn machen einen Mix aus Hardcore
und Metal und können mit zwei Shoutern aufwarten, John Loughlin
und Frank Regan. Für Furore hat die Band bereits in England gesorgt
und war u.a. im Jahr 2000 für den Kerrang Award "der besten neuen
britischen Band" nominiert. Eine feste Fanschaft haben sich die
sechs Jungs auch schon durch zahlreiche Touren mit Kittie, Snapcase,
Biohazard oder Earthtone9 erspielt. Auf ihrem Debüt Album bringen
sie eindeutig ihre gesamte Live-Energie zur Geltung. Die 10 Songs
strotzen nur so von Härte und Power, bretternde Gitarren unterstützen
die aggressiven Shoutings, und bilden so vielleicht einen Querschnitt
aus Pro-Pain und Slipknot. Man muss auf jeden Fall starke Nerven
haben um sich diese Platte in Einem anzuhören. Etwas fehlt auch
die Abwechslung, denn die meisten Songs klingen zu ähnlich. Trotzdem
ist Raging Speedhorn ein mehr als ordentliches Debüt gelungen und
man wird von den Briten sicher noch mehr hören. 7/10 Points.
Rob Labas
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