A
Perfect Circle - mer de noms
Virgin VÖ: 22.05.00
Überall
schwirrten schon Gerüchte durch's Internet, wann das neue Tool
Album denn kommen möge. Die Antwort liegt nun indirekt in Form
von "A Perfect Circle" vor. Tool Shouter James Maynard
Keenan baute sich kurzerhand eine Allstar Truppe auf, u.a. auch
mit einer Pianistin und einer Violonisten. Tool bleibt er zwar treu,
trotzdem ist "A Perfect Circle" jetzt sein Baby und auch
unabhängig. Sein immenser Einfluß aus beide Bands kann
aber nicht geleugnet werden. Sein Gesangsstil bleibt unverwechselbar,
hat sich aber auch durchaus weiterentwickelt, und wirkt wesentlich
melodiöser. So kann man auch den Sound der Band im Vergleich
zu Tool beschreiben. Es ist rockiger, schneller und elektronischer,
ohne jetzt befürchten zu müssen, die typischen, verzerrten
und runtergestimmten Gitarren vermissen zu müssen. Die Platte
"Mer de noms" wirkt wie die perfekte Symbiose aus Alltime
Favourites und modernen Changes. Tiefgehend, ohne nicht fesselnd
genug zu sein und auch nie zu weit abschweifend. Stets nachdenklich,
aber trotzdem immer hart an der Realität. 12 Songs waren letztendlich
aber zuviel und bauen einige Längen auf, so, dass dieses Debüt
auch nicht ohne Fehler bleibt. 8/10 Points. -sg
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