Nachdem
die "Konkurrenz" in diesem Jahr bereits hochkarätige
Longplayer released hat, liegen die Erwartungen auch bei No use
for a Name sehr hoch. Nur leider können sie eben diese mit
ihrem vierten Album nicht erfüllen. Soundmäßig geht
es wesentlich ruhiger zur Sache, Balladen bestimmen das Bild, die
Gitarren wirken nur als nette Beigabe. Zwar können sie dies
erstklassig, aber gleichzeitig verlieren sie dadurch ihre Einzigartigkeit
und drohen im Alternative Sumpf unterzugehen. An die alten, Hardcore
beeinflußten Roots, erinnert nur "Coming too close",
das aber schon auf dem Fat Wreck Sampler vertreten war. Objektiv
ein verdammt gutes Album an der Pop/Punk Spitze, welches die Nummer
1 derer werden könnte, die auch ohne harte Gitarren können
und auf viel Melodie stehen. Besser als der neue Blink 182 Output
ist es auf jeden Fall, nur früher hätte man solche Vergleiche
nicht angestellt. Im November kann man sehen, wie das neue Material
live ankommt, wenn sie mit Tilt, Mad Caddies und Consumed auf Europa
Tour sind. 7 Points.
bumbanet magazine ::: music sports and urbanstyle ::: www.bumbanet.de