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G.O.A.T
- Greatest Of All Time, ob LL Cool J das nun ist oder nicht, bleibt
eine offene Frage und Ansichtssache, sagen kann man aber, dass ihm
mit diesem Werk ein perfektes Werk gelungen ist. Erfreulich ist,
dass es ihm gelungen ist, sich hier nicht nur durch die Gastfeatures
von Ja Rule, DMX, Method Man, Redman, Snoop Dogg, Xzibit, Prodigy
und Funkmaster Flex (um nur einige zu nennen) und die dicke high-tech
Ami Produktion zu definieren, sondern es auch schafft, das Album
noch lebendig und persönlich zu halten. Bei 19 Tracks ist es da
erst Mal schwierig den Durchblick zu finden, auffallen werden aber
auf jeden Fall beim ersten durchhören "imagine that", der den Burner
Faktor bietet und "this is us", der mit Akustik Gitarre eher die
ruhiger und persönliche Seite des Albums rüberbringt. Was aber fast
negativ für das Album wird, ist, dass sich auch unter den anderen
Tracks kein einziger Ausfall findet, und somit das Hören über Albumlänge
extrem anstrengend wird. Trotzdem wird eine große Vielfalt geboten,
von Street Tracks wie "Can't think" bis zu Ami Club Nummern "Hello".
"G.O.A.T." ist sicherlich ein Album, was an die breite, auch nicht-hiphop
Masse geht, trotzdem aber nicht zu abgehoben ist. "Abfinden" muss
man sich sicherlich mit einer durchgestylten Produktion mit dem
typischen R'n'B Dance Faktor, was aber doch nicht zur Oberflächlichkeit
führt, im Gegensatz zu vielen anderen Produktionen im gleichen Stil.
"G.O.A.T ist ein Album, dass sich lohnt, defintiv, und das langen
Hörgenuss bietet, und damit auch verschiedene Adressaten erreicht.
Vielleicht ist das nur alles zu berechnet und geplant. 8/10 Points.
Kiara Danewra
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