Und
mal wieder scheint eine deutsche Band durch das Internet und das
entsprechende Label Virtual Volume den Durchbruch zu erzielen, ähnlich
wie vor kurzer Zeit Gallery. Bei Hosh handelt es sich allerdings
um eine Band, die sich im bodenständischen Alternative Rock Segment
bewegt. Die fünf Musiker weisen sich vor allem als Liveband aus,
so konnten sie die Weichen für ihren Erfolgszug bereits 1997 beim
John Lennon Förderpreis stellen, wo sie im Finale standen und danach
einige Angebote von Plattenfirmen erhielten. Doch die Band aus dem
hohen Norden entschied sich für den Vertriebsweg Internet und liefert
uns als Ergebnis nun ihre erste Single "Marie", die in Kooperation
mit der Plattenfirma Eastwest vertrieben wird. Ein Album wird derzeit
in Hamburg in Angriff genommen. Und zu Unrecht nicht, denn was uns
diese Single hier verspricht, besser gesagt alle drei enthaltenen
Song, lässt auf einen neuen Stern am deutschen Alternative Himmel
hoffen. Denn im Gegensatz zu vielen peinlichen deutschen Bands aus
irgendwelchen Kleindörfern zeigen Hosh internationales Niveau, und
können sich auch durchaus mit Bands wie Creed oder Bush vergleichen
lassen. Die Maxi lässt ungeahnte Emotionen empor kommen, und verzichtet
dabei bewußt auf Spielereien, sondern setzt auf den vielschichtigen
Gesang von Bandkopf Jan. Wir sind gespannt auf mehr. Rating 8/10.
Steven Giger
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