Nun
folgt der zweite Schlag der Berliner Rap-Musik Macher, die bereits
ihre EP "Heimaudioattacke" vorgelegt hatten. Unbemerkt vollzog sich
auch der Wechsel der Plattenfirma von Zomba zu V2. Warum wissen
wir nicht, aber denken könnten wir uns schon warum Zomba die Berliner
nicht mehr haben wollte, die übrigens erst gerade mit dem HipHop
Jam 2000 unterwegs waren. Die Single bietet auch diesmal wieder
viel für's Geld, gleich sechs Versionen sind enthalten, u.a. ein
Instrumental und ein Remix mit Black Kappa. Der kann aber auch nichts
daran ändern, das die Jungs vom Department einfach schlecht bleiben.
Die Musik ist dabei gar nicht mal übel geworden, die Samples sind
nett und fresh. Was uns die Berliner aber textlich rüberbringen
wollen bleibt mir schlichtweg ein Rätsel. Selten hab ich einen größeren
Mist im deutschen HipHop gehört, wenn man das hier so bezeichnen
soll. Für mich ist das eher Indie-Pop. Das Department kann locker
mit dem amerikanischen Kollegen Ja Rule mithalten, der verbreitet
ähnlichen Unsinn. Und das hat nun wirklich nichts mit Engstirnigkeit
zu tun. 4/10 Points.
Tatjana Halstenberg
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