Cypress
Hill - Skull & Bones
Columbia VÖ: 25.04.00
Cypress
Hill mit einem neuen Album, bislang war das immer ein Großevent.
Und nimmt man den Medienrummel dann diesmal auch. Mit den Singles
"Rap"- und "Rock Superstar" schufen sie dann auch
hohe Erwartungen, und die Gästeliste von Eminem, Deftones bis
Fear Factory las sich auch gut. Auch das Konzept mit der "Skull"
und der "Bones" Disc hörte sich gut an. Aber nichts
als heiße Luft. Schon Lyricmässig schalten Cypress Hill
eine Stufe zurück und dämpfen ihr Sprechorgan. Auf der "Skull"
Disc finden sich pathetische Texte gepaart mit langweiligen Beats,
die so alle schonmal bei Cypress Hill da waren. Alles ohne Sinn liebelos
zusammengemixt. Die Hoffnung lag da noch auf der "Bones"
Disc, aber auch die kommt nicht besser weg. Was bringt es, wenn man
sich die ganzen Stars ins Studio holt, dann aber eh die Riffs nur
aus alten Songs klaut. Cypress Hill wiederholen hier einfach nur den
Crossover der 90er Jahre. Bei aller Kritik, natürlich können
sie wieder mit einer amtlichen Produktion aufwarten und die Songs
gehen im Cypress Style dick ab. Schlechter geworden sind sie nicht,
aber neu ist das neue Album nicht. Die Fans werden und können
hier trotzdem wieder zugreifen - trotzdem bleibt diese Album die bisher
größte Enttäuschung des Jahres. 6/10 Points. -th
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