Limp
Bizkit's Album fällt so langsam wieder aus den Charts, Newrock
boomt, klar, daß Columbia für Nachschub sorgt. Und Crazy
Town aus Los Angeles sind genau die richtigen um der neue Verkaufsschlager
zu werden. Selber geben sie an, eine völlig neue, innovative
Mischung aus HipHop und Punkrock zu machen. Stimmt aber nicht ganz,
die Songs klingen entweder nach Dog eat Dog, Shootyz Groove, Dub
War oder sind reine HipHop Tracks, wie "Players". An hochkarätigen
Gästen wurde dann auch nicht gespart, Orgy sind auf "Black
Cloud" vertreten, der dann auch wie ein Orgy Track klingt,
und als Top-feature gibt KRS-One auf dem letzten Song "B-Boy
2000" seinen Part. Aber wenn das ganze Konzept auch nicht so
neu zu sein scheint, und Crazy Town ordentlich bei anderen Bands
geklaut haben, stellt sich die Frage, wen stört das!? Denn
Crazy Town haben mit "The gift of the game" eine absolut
fette Platte abgeliefert, die für ein Debüt wirklich genial
ist. An die Kollegen von Limp Bizkit oder Korn kommen sie aber nicht
ran, dazu fehlen noch der Feinschliff und bessere Arrangements.
8/10 Points.
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