„Sole Love“ ist eine Hommage an die Liebe. Das Cover mit zwei sich umarmenden Menschen gibt schon einen kleinen Hinweis, der Titel des Albums erst recht und die Songtitel und Texte lassen gar keinen anderen Schluss mehr zu – hier meint es jemand ernst mit der Liebe. 40 Minuten lang und in allen Formen, wie Songtitel wie „Sole Love“ oder „Tricky Love“ zeigen. Nach einem kurzen Intro, passend betitelt mit „Love Talk“, beginnt das Album mit „Shake Up your Love“ und einem flotten und mitreißendem Streicherarrangement und kreiert so eingangs die perfekte Stimmung für die folgenden Songs auf „Sole Love“, übrigens dem zweiten Album der schwedischen Vega. Diese klingen zumeist locker und entspannt, mit Streichern versetzter Indiepop, der gerade durch den Einsatz eines Saxophons öfters mal jazzig angehaucht wirkt. Bei allen zehn Songs steht dabei stets das wunderbar harmonierende und sich perfekt ergänzende Duett von Ellekari Larssons und Nils-Erik Sandberg im Mittelpunkt. Produziert ist „Sole Love“ von den Landsmännern Jari Haapalainen (The Bear Quartet) und Pelle Gunnerfeldt (The Hives). Schön, wenn Menschen so glücklich sein können. Wertung 7/10.