Mit T-Pain taucht mal wieder ein neuer Name auf, viel ist über den R’n’B Sänger aus Tallahassee, Florida noch nicht bekannt. Doch immerhin schaut schon Akon auf dem Debütalbum des 19-Jährigen vorbei, was insofern nicht verwunderlich, als dass T-Pain angeblich von Akon entdeckt wurde. „Rappa Ternt Sanga“ bietet 19 smoothe R’n’B Nummern, die vor allem durch T-Pains Stimme, weniger aber durch die Beats überzeugen. Die Produktionen stammen überwiegend von T-Pain selbst – vielleicht hätte etwas Unterstützung dem Album gut getan. Keine Frage, hier finden sich einige schöne Songs wie „Say It“, „I’m Sprung“, „Como Estas“ oder „I’m n Luv (Wit A Stripper)“, dessen Geschichte angeblich von einem Freund stammt. Insgesamt jedoch fehlt es sowohl an Tiefgang wie auch Abwechslung. Wer den extrem weichen Sound von Akon (Executive Producer des Albums) mag, wird auch an „Rappa Ternt Sanga“ seinen Spaß haben. Um aus der Masse der R’n’B-Releases herauszuragen hätte es mehr Durchsetzungskraft und weniger stromlinienförmige Produktion gebraucht. Daran ändern auch die weiteren Features von Bone Crusher, Mike Jones, Styles P und Tay Dizm wenig. Etwas verwundert auch, dass beim Bonus Track „I’m Sprung Remix“ Kool Savas mitwirkt – die Verbindung zu T-Pain ist nicht ganz offensichtlich. Wertung 5/10.