Wer sein Geld mit dem Produzieren von Bands wie HIM, Moonspell und Amorphis verdient, braucht in seiner Freizeit verständlicherweise eine Menge Abwechslung. Soviel Gothic, Death Metal und Weltschmerz könnte man ja auch anders gar nicht aushalten. Ein Hobby könnte da schon helfen. Das gleiche hat sich wahrscheinlich auch Hiili Hiilesma, hauptberuflich eben Produzent oben genannter Bands, gedacht und sich gleich eines ausgesucht, das perfekt mit seinem Beruf als Produzent zu vereinbaren ist – er ist Frontmann der finnischen Skreppers, seit mittlerweile siebzehn Jahren. Klar, dass „Pain in the Right Place“ nicht im Geringsten nach Death Metal oder Gothic klingt. Vielmehr wie eine Glam-/Garagerock/Rockabilly Mischung aus den Misfits und den Dead Kennedys. Die Texte sind dementsprechend absurd und humorvoll, die Gitarren trashig, die Hammond Orgel hypnotisch und die Bühnenshow extravagant. Das alles macht „Pain In The Right Place“ zwar unterhaltend und amüsant, leider aber auch nicht mehr. Wertung 6/10.