Spätestens mit ihrem Aufsehen erregenden Debütalbum “Oxeneers or The Lion Sleeps When Its Antelopes Go Home“ haben sich These Arms Are Snakes ja als eine der intelligentesten und spannendsten Post-Hardcore Bands aus dem Groß der Masse herauskristallisiert. Klar, dass diese Stellung jetzt mit dem zweiten Album „Easter“ weiter ausgebaut werden soll. Das ist allerdings alles andere als einfach, wie hier ziemlich schnell zu merken ist. Zwar zeichnet sich „Easter“, wie der grandiose Vorgänger, durch einen ähnlichen, mit Screamo-, D.C.-, Mathcore und Prog-Elementen angereicherten Post-Hardcore-Mix aus, dieser wirkt allerdings um einiges ideenloser als auf „Oxeneers“. Es gibt zwar immer noch hypnotische Keyboards, elektronische Interludes und hektische Rhythmuswechsel, aber in der Summe ergibt dieser Mix bei weitem nicht die erfrischende und mitreißende Wirkung, die der Vorgänger entfalten konnte. Dadurch wird „Easter“ zwar lange noch nicht zum schlechten Album, doch die durch das Debüt selber sehr hoch gelegte Messlatte können These Arms Are Snakes mit „Easter“ bei weitem nicht erreichen. Wertung 6/10.