Insgesamt neun Produzenten haben bei dem neuen The Matches Album „Decomposer“ mitgewirkt, unter anderem solch bekannte wie Tim Armstrong (Pink), John Feldmann (The Used) oder Epitaph Labelgründer und Bad Religion Bandleader Brett Gurewitz. Warum bloß solch ein Aufwand für ein einziges Album veranstalten? Eine mögliche Antwort könnte heißen: The Matches mangelt es nicht gerade an Selbstvertrauen. Wahrscheinlich wäre die Band selbst einfach allzu gerne das nächste große Big Thing, so wie Panic! At The Disco momentan. Dafür bedarf es allerdings etwas mehr als die neun Produzenten mit den großen Namen. Der musikalisch ziemlich weit gefächerte Emo/Pop-Punk wirkt zwar auf ersten Blick recht interessant, nervt nach mehrmaligem Hören allerdings schwer, da jeder Song auf größtmögliche Hittauglichkeit getrimmt ist und dazu noch überproduziert klingt. Die Band hätte sich dazu vorher vielleicht mal entscheiden sollen ob sich jetzt wie Blink 182, Queens of the Stone Age, Van Halen oder eben doch Panic! At The Disco klingen will. Wertung 5/10.