Terrorgruppe – Rust In Pieces Destiny / Aggropop VÖ: 25.08.2006
Nicht immer hält ein Produkt was es verspricht, was in dem Fall bedeutet: wo Terrorgruppe draufsteht, ist nicht gerade Terrorgruppe drin, obwohl andererseits doch. Sagen wir mal so, die Gruppe existiert schon nicht mehr. Das Album ist quasi posthum erschienen. Sänger Archi Alert hat sich bereits im November letzten Jahres verabschiedet. Mit „Rust in Pieces“ liegt ein 13-Songs-starkes typisches Punkalbum vor, von dem 11 Stücke bereits auf dem 2003er Album „Fundamental“ erschienen. Der einzige Unterschied: bei dem jetzigen Album handelt es sich um ein rein englischsprachiges, der ansonsten deutschsprachigen Band, die bereits als Vorgruppe der Ärzte auftrat und durch diverse Eklats, wie etwa, dass sie allein auf Grund ihres Bandnamens in den 90ern in Bayern verboten waren oder, dass sie bereits 2004 verkündeten, nicht mehr live auftreten zu wollen, einem breiteten Publikum bekannt wurden. Alles in allem handelt es sich bei „Rust in pieces“ um ein einheizendes Punkalbum, das gerade wegen seiner englisch gesungenen Songs ur-britisch klingt und sogar in „Cathedrals“ den guten alten Ska wieder aufleben lässt. Den Terrorgruppe-Fans sei aber gesagt, falls sie es noch nicht wissen sollten, dass die alte Band mit neuem Sänger als „The Bottrops“ weiter die Trommelfelle ihrer Hörer terrorisiert. Wertung 6/10.