Dass HipHop auch aus Schweden kommen kann, ist seit Looptroop kein Geheimnis mehr. So erzeugt jetzt auch das Album von Supersci, auch bekannt als Superscientifiku, keine Verwunderung mehr, genauso wenig wie die Tatsache, dass die Crew smoothen, jazzigen HipHop macht. So klingen sie die Schweden möchte man fast sagen, doch ganz so pauschal wollen wir das hier auch wieder nicht darstellen. Es ist der erste Album der bereits 1996 gegründeten Band, zu der Arka, Mr Noun, Erik L und DJ Observe gehören. Musikalisch geht es durchweg entspannt zur Sache: Viel Soul, einige Piano-Parts und weiche, verspielte Sounds. Dazu passend drängen sich die Raps auf „Pinetress On The Pavement“ nie auf, sondern geben den 14 Tracks Platz zum atmen. Trotzdem kann das Album wie auf „Time Prisoners“ und „Move On“ durchaus auch Druck machen. Zahlreiche Gäste runden die Scheibe ab, am Bekanntesten davon sicherlich Chords auf „When I’m On The Grind“. Wer bei Looptroop schon hingehört hat, sollte das auch bei Supersci tun. Diese Album lohnt sich. Wertung 8/10.