Wie es bereits der Titel des neuen Spearmint Albums andeutet, handelt es sich bei „Paris In A Bottle“ um ein musikalisches Reisebuch, welches die Geschichte von vier Fremden erzählt, die vor 11 Jahren gemeinsam eine Nacht in Paris verbrachten und sich seither nicht mehr gesehen haben. So zumindest die Geschichte. Musikalisch wird diese Erzählung durch einen breiten Mischmasch aus Gitarren-Pop, 80s-Keyboard-Sounds, 60er Einflüssen und leichtem Country-Einschlag unterlegt, von allem ein bisschen, aber immer unverkennbar britisch. Dabei lässt sich zumindest zu dem Song Psycho Magnet toll tanzen. Alles in allem wirkt „Paris In A Bottle“ aber zu unspektakulär und bieder. Leider, denn gute Ansätze sind hier durchaus vorhanden. Wertung 6/10.