Nach so vielen Versuchen den Ruhrpott wieder an den Start zu bringen, folgt jetzt ein weiterer, jedoch diesmal aggressiver und mit einer ganz anderen Art des Rappens. Kein funny Rap und auch keine tiefgründigen Stories - was soll man auch erwarten von den "Selbstmord Attentätern", wenn doch selbst das Intro schon so hart ist? Essens Ruhrcity Kings bestehen aus NBC und RBS, zwei Jungs mit vermummten Gesichtern, die auf „Abballern" Tipps für den Alltag geben. Natürlich ist dieses Album mit Vorsicht zu genießen, denn auch wenn diese Art von Rap große Nachfrage findet, sollte man den Humor nie dahinter vergessen. Lederjacken und BMWs, vielleicht ist dies ja jetzt endlich das Image, welches der Ruhrpott halten kann. Mit aggressiven Stimmen und eigenwilliger Musik kommt das Album daher. Es ist das zweite Album, was harte Ansagen macht, mit "220" km geht es durch die Stadt, und man kann sich nur wünschen, dass es darüber hinausgeht. Schließlich ist das ganze auch mal mit harten Gitarren unterlegt, und das ist ein Sound den Berlin noch nicht kennt! Vollproleten mal "Superhart", so sind die Tracks. So viel Konkurrenz gibt es im Ruhrpott ja auch nicht, da kann man die anderen ruhig mal abfucken. Und Sma können sich das wie´s aussieht auch ruhig „Besoffen im Club" erlauben. Wertung 9/10.