Nun ist es endlich soweit. Der Newcomer des Jahres 2005 hat seine erste Solo-Platte releast und alle Welt fragt sich wie sehr er den "Fick-Deine-Mutter-Slang" nutzen wird. Nach zweimaligem Durchhören muss ich sagen, dass ich das Album doch als sehr gelungen bezeichnen kann und muss: Saad beleidigt nicht nur weniger, nein, er hat es tatsächlich geschafft, den sogenannten "roten Faden" eines guten Longplayers gut einzuhalten. So rappt Saad mit einem ernsten Ton über Themen wie Liebeskummer, Sorgen um das Vaterland, Gedanken im Kindesalter über den eigenen Verwandten und den Tod eines guten Freundes. Saad bringt diese Themen absolut authentisch rüber, der Hörer merkt, dass in den Storys wenig dazu erfunden wurde. Ein kleiner Kritikpunkt: Die Beatlefield-Beats sind nach „Staatsfeind Nr.1“ und „Nemesis“ alles andere als "etwas besonderes", klingen alle sehr monoton und tun den Tracks nicht echt nicht gut! Vielleicht sollte Bushido für seine Jungs doch bessere Beatbauer suchen. Wertung 7/10.