Rise Against – The Sufferer & The Witness
Universal Music VÖ 28.07.2006
Großartig überraschen wird „The Sufferer & The Witness“ keinen. Aber warum sollten Rise Against ihr musikalisches Erfolgsrezept auch ändern? Einen Grund dafür gibt es ja eigentlich nicht. Dementsprechend bieten die dreizehn Songs auf „The Sufferer & The Witness“ immer noch den mitreißenden, emotionalen und melodischen Punkrock, der auch schon die drei vorherigen Alben auszeichnete. Dabei steht das Attribut „emotional“ hier definitiv nicht für „Emo“, dafür sorgt allein schon der druckvolle und kräftige Oldschool-Einschlag des Albums. Veredelt wird dieser an Bad Religion oder Pennywise erinnernde Mix durch die durchweg sehr guten sozialkritischen und persönlichen Texte. Höchstens die Ballade „Roadside“ wirkt etwas fehl am Platz – ein kleiner Faux Pax, der aber schnell durch den absoluten Höhepunkt des Albums, das eindringliche Spoken Word artige „The Approaching Curve“, ausgebügelt wird. Sehr sympathisch übrigens auch die Lifetime Coverversion am Ende des Albums. Einmal wieder bewährt gut. Wertung 8/10.