Der Name ist hier Programm. Wie „Riots not Diets“ und der Titel ihres Debütalbums „Orange Mocha Frappuccino“ dezent andeuten lassen, geht es hier um Revolution (Name der Band) und Trash (Titel des Albums). Das musikalische Rezept ist dabei eigentlich ganz einfach: poppige Keyboard- und Drumcomputersounds treffen auf verzerrte Gitarren auf einem nicht mehr zu unterbietendem Lo-Fi Niveau – Ramones meets Le Tigre oder so. Dabei strahlen die elf Songs in insgesamt 18 Minuten einen sehr wohligen DIY-Wohnzimmercharme aus, als ob man mit einem Bier direkt neben der Band sitzen würde. Das Konzept des vor zwei Jahren nach Berlin gezogenen argentinischen Geschwisterpaars, Elektro meets Lo-Fi-Gitarrenpop, ist zwar nicht ganz neu, kann aber überzeugen – zumindest 18 Minuten lang. Auf Tour im Herbst/Winter 2006. Wertung 6/10.