Bei diesem plakativen Titel ist klar, hier kann es sich nur um politischen Hardcore handeln. Norwegen ist die Heimat des Quartetts, das zuvor schon zwei Alben herausgebracht hat, aber erst seit 2005 beim Label Go-Kart, das mehr für Punkrock bekannt ist, gesignt ist. Geprägt ist „Bombs For Food, Mines For Freedom!“ von seinem dunklen, sperrigen Sound, Norwegen schimmert hier durch, gleichzeitig finden sich aber Metal und Punkrock Elemente, was immer wieder Auflockerung in die 11 Songs bringt. Gerade „Let Them Eat Bombs“, zu dem es auch ein Video gibt, macht das klar, das vom Ansatz und seinem Drive her ein wenig an Good Riddance erinnert. Andere Songs dagegen zeigen in ihrer pointierten Brachialität Parallelen zu Refused. In 37 Minuten ist RIFU ein tiefgreifendes Werk gelungen, facettenreich und reflektiert. Wer an anspruchsvollem Hardcore interessiert ist wird mit dieser norwegischen Band bestens bedient, auch wenn das Album nicht wirklich in der Klasse der bekannte Genre-Größen spielt. Wertung 8/10.